Three Pairs Of Underwear

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Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

Schon früh ging es heute los, denn ich wollte sicher sein, um 12:00 die tunesische Grenze überschritten zu haben. Denn dann habe ich mit Osama, meinem Grenz-Guide mit meinem Einreise Visa beim libyschen Grenzposten abgemacht. Doch zu meinem grossen Erstaunen hatte ich die Ausreise aus Tunesien innerhalb von 20 Minuten abgewickelt. So ein schweres Motorrad schein auch hinter einer langen Autokollone aufzufallen – ich wurde jedenfalls sofort ganz nach vorne gewunken, an ein sonst geschlossenes Grenzhäuschen. Einer der herumstehenden Beamten kümmerte sich sofort um mich und so war das Administrative innerhalb kürzester Zeit erledigt.
Hätte ich doch am Morgen auf meinen Köroper gehört, denn der deutete klar auf ein langes Ausschlafen hin (Nunja, dies tut er eigentlich jeden Morgen – bis so um ca. 11:30, dann kommen die ersten Hungergefühle und überwältigen den Drang nach langem Schlaf normalerweise.

Markiert in: Lybia Tunisia

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

Wie am Vorabend mit Mohamed besprochen, stand um 08:00 das Frühstück bereit. Frisches Baguette, Butter und Feigenmarmelade, zusammen mit einem Kaffee sind durchaus ein guter Start in den Morgen. Mohamed wünschte, dass ich zusammen mit Ihnen Fotos vom Hotel schiesse mit meiner Kamera-Ausrüstung. Sie möchten gerne ein Bild von mir und meinem Motorrad vor Ihrem Haus, damit die dieses als Poster aufhängen können. Ein echter Globetrotter sei bisher noch nicht bei Ihnen übernachtet. Gesagt – getan, ich brannte Ihnen direkt vor Ort eine CD mit den gewünschten Bildern.

Gestärkt mit einem Kilogramm frischen Datteln aus der Region machte ich mich auf den Weg in Richtung Osten.

Markiert in: Tunisia

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

Der Tag begrüsste mich auch heute mit leichtem Regenschauer. Vielleicht desshalb schaffte ich es wieder nicht vor 09.00 aus dem Haus, respektive aufs Moped zu kommen. Der Unterstand meiner GS wurde zu dieser Zeit bereits wieder zu einer LKW-Garage umfunktioniert. Knapp am Lenker vorbei, stand nun ein Transporter zur Reparatur. Kein böses Wort vom Besitzer der Garage - nur ein freudiges Bonjour bekam ich für meine Verspätung zu hören. Von dieser Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz können wir uns in Europa durchaus ein Stück abschneiden.

Das Tanken ist jedes Mal wieder ein Erlebnis. Denn ein solches Motorrad bekommen die Leute nicht jeden Tag zu Gesicht. Hier in diesem Fall startete fast ein Kampf - welcher der beiden Tankwart’s das Moped nun betanken durfte... Mich kümmerte dies jedoch weniger - war eigentlich nur wieder erstaunt über den hohen Benzinpreis. So kostet ein Liter Bleifrei an einer offiziellen Tankstelle hier bereits wieder knapp einen Franken. Vor den Städten in dieser Region wird jedoch ein regelrechter Benzin-Schwarzmarkt betrieben. Ein Kanister mit 20lt Inhalt kann so für gut die Hälfte gekauft werden. Solange es aber echte offizielle Tankstellen hat, ziehe ich diese meiner GS zuliebe vor. Gemäss Erfahrungen anderer Reisenden sei die Qualität dieses Benzin durchaus nicht schlecht, denn es stamme direkt aus Lybien – wo es die besseren Raffinerien gäbe als in Europa… Ich weiss ja nicht…

Markiert in: Algeria Tunisia
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