Three Pairs Of Underwear

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Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa

Wir haben die Loesung fuer unser Problem mit der langen Tageshelligkeit gefunden. Einfach laenger schlafen und spaeter starten.
Den Tag auf dem Campingplatz konnten wir jedenfalls ganz gut herumbekommen und brechen erst um 18:30 Uhr auf, um noch ein paar Kilometer zu machen.
Das Thermometer zeigt 33 Grad als wir in den Sattel steigen, doch schnell kuehlt es sich herunter, als wir die ersten Berge erklommen haben. Die Luft ist feucht und kalt, dunkle Wolken haengen drohend ueber den Bergkuppen, aber noch regnet es nicht. Das Ziel ist, noch heute Andorra zu erreichen und so fahren wir, in guter Hoffnung die Wolken vor uns her zu schieben, erstmal weiter. Wir kommen an unzaehligen Campingplaetzen vorbei, denn scheinbar sind wir mitten im Rafting-Gebiet (Rafting = Mit Gummibooten einen rauhen Fluss hinunter sausen und meistens auch ins Wasser fallen und nass werden). Uns ist das hier definitiv zu kalt fuer Wasserkontakt.

Markiert in: Andorra France Spain

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa

Heute Morgen haben wir wirklich einen Rekord gebrochen. Vom Zelt Abbauen bis nach dem Fruehstueck hat es 5 Stunden gedauert. Denn gleich im naechsten Ort bot sich eine gemuetliche Tapas-Bar zum Fruehstuecken an. Natuerlich spricht der verantwortlich Mensch hinterm Tresen Spanisch und sonst nix. Er ist aber super freundlich und gibt auch vor, dass er ein paar Brocken Englisch versteht. Wir versuchen ihm zu erklaeren, dass wir gerne Tapas essen wuerden (was man eben in Nichtspanien so unter Tapas versteht). Da Tapas aber in Spanien eigentlich nur Vorspeise heisst, muessen wir den guten Mann recht verwirrt haben. Denn wir bestellen Tapas und geben ihm zu verstehen, dass wir groooossen Hunger haben und er grooosse Portionen machen soll. Er fragt: „Darf es mit Schweinefleisch sein?“ Toms Augen fangen an zu glaenzen und wir bestaetigen die Frage eifrig mit heftigem Kopfnicken. Als wir dann auch noch entdecken, dass es hier drahtlose Internetverbindug gibt sind wir restlos gluecklich und vertreiben uns die freudige Wartezeit auf unser Fingerfood mit dem Internet.
Die Welt ist noch in Ordnung, als Oliven und Brot den Tisch erreichen. Doch als unser Essen kommt, schauen wir etwas komisch aus der Waesche. Es gibt Schweineschnitzel mit Pommes und 2 Spiegeleiern. Grundsaetzlich nicht so verkehrt, doch wir hatten uns schon so auf leckere Tapasvariationen eingestellt. Leider ist auch das Fleisch eher geschmacksneutral, die Kartoffelstreifen alles andere als knusprig und auch nicht ganz gar. - TAPAS die Erste: Gescheitert!

Markiert in: Spain

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa

Heute ist es also so weit, es geht nach Spanien, wir betreten europaeischen Boden. Es ist ein komisches Gefuehl. Europa kommt uns so heimisch vor, auch wenn es von Spanien auch noch einige Kilometer bis nach Hause sind. Was haben wir uns manchmal danch gesehnt, wenn wir Tagelang kaum ruhige Momente hatten, weil uns bei dem Halt Menschen umringten, uns beobachteten oder anbettelten. Oder wenn der Heisshunger auf manche Dinge mal wieder sehr gross war.
In den letzten Tagen hier in Marokko haben wir das Reisen wieder sehr genossen und moechten eigentlich noch bleiben. Wie wird es wohl im Europa sein? Ist es wirklich alles so teuer? Ist das Leben dort wirklich so einfach und unkompliziert, wie es uns in der Erinnerung scheint? Gerade haben wir gehoert, dass Spanien von einer Kaeltewelle heimgesucht wird. Sollen wir vielleicht doch noch in Afrika bleiben?

Markiert in: Marocco Spain

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Am Morgen war der Ort des Campings doch irgendwie enttäuschend. Viele andere Touristen waren auch da und der Meeresabschnitt war nicht gerade überwältigend. Dies brachte mich dazu relativ früh aufzubrechen auf der Autobahn in Richtung Alicante.

Der Fährhafen war schnell gefunden – und die Fähre hat auch schon angelegt.

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Markiert in: Algeria Spain

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Der Vormittag verbrachte mein PC damit, die Bilddaten der vergangenen Tage aufs Internet zu laden… Da fragt man sich echt, ob man auch zukünftig auch alle Bilder im hochauflösenden Format schiessen will. Naja, man weiss ja nie, was damit mal angefangen wird. Ich nutzte somit die Zeit gleich damit Geld auf einer Bank in kleinere Noten zu wechseln, sowie ein Packet mit den ersten „unnützen“ Sachen aus Spanien in die Heimat zu senden. Letzteres war ein interessantes Unterfangen: Die Post führte nur fertige Kartons, die rund dreimal zu gross für mein Material waren. Konnte den restlich Platz mit Zeitungspapier ausfüllen, damit die Bücher, Winterhandschuhe, Wintersocken und Karten doch noch ein wenig Halt im Karton fanden. Die Angelegenheit kostete dann sagenhafte 28 Euro – ein Packet mit 2.2kg von der Region Malaga in die Schweiz. Das Ganze in einer Poststelle, in welcher keiner der Beamten eine andere Sprache ausser Spanisch konnte.

Markiert in: Spain

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

In der Nacht wachte ich mehrmals auf mit starken Halsschmerzen – wie in der Vergangenheit bereits schon mehrmals, jedoch zum letzten Mal vor einigen Jahren. Mein Arzt wollte die Rachenmandeln eigentlich bereits entfernen lassen- doch wieso auch, mit den richtigen Medikamenten ging es in ein paar Tagen wieder weg – dachte ich mir damals. Heute wäre ich froh darüber. Dieses Mal kam es nicht wie angeschossen, denn bereits vor einigen Tagen im kühlen Regen starteten die ersten Anzeichen einer Entzündung. Nun, jetzt ist sie hier und mein Körper wehrt sich nun mit Unterstützung von Mebucaiine f mit allen Mitteln dagegen.

Am Morgen entschied ich mich den Tag langsam anzugehen, denn die Fähre geht nun ja erst in zwei Tagen ab Alicante. Die Sonne schien bereits ab neun Uhr, was mich darauf brachte alles feuchte und teils noch nasse Material draussen trocknen zu lassen. Ein echter Frühlingsputz im Campingstyle folgte. Sogar die Schweizer Militärschuhe kriegten ihre Portion schwarze Salbe. Im Militär nennt man diese Aktionen PD/ID... (Bin froh hab ich dies nun komplett vorbei!)

 

Markiert in: Spain

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

Was für ein erfrischendes Erwachen. Bei einer kühlen Meeresbrise und gerade noch 9° genoss ich mein Frühstück am Meer. So nennenswert war es im Prinzip nicht, dennoch verspeist man nicht alle Tage Migros-Farmer Riegel am Meer, oder?
Mit dem Zusammenpacken habe ich noch so meine Mühe, denn diesmal dauerte die Prozedur eine ganze Stunde bis alles am richtigen Ort auf dem Motorrad verstaut war. Habe ja Urlaub und eh nichts Besseres zu tun dachte ich mir und musste über mich selbst lachen. Wie ich wohl in ein paar Monaten darüber denken werde? Bin jedenfalls sehr darauf gespannt.
Die Fahrt führte weiter auf kleinen Strässchen ans Cabo Fisterra, dem westlichsten Punkt von Spanien. Das Dorf selbst sagte mir nicht allzu viel, doch die Leuchtturm-Warte selbst hatte für mich schon was Eindrückliches. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt fest im Glauben war, dies sei der westlichste Punkt vom Festland Europa

Markiert in: Portugal Spain

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Wie der Morgen auch gestartet hat, lief es den ganzen Tag weiter. Kurvige kleine Strässchen führten mich wieder runter nach Bilbao, wo ich aufgrund des startenden Regens auf die Autobahn wechselte. Nicht nur dies alleine war der Grund dazu, sondern auch die plötzliche Erkenntnis, dass Spanien doch ein recht grosses Land ist - und ich doch morgen Abend in Porto mit einem Kollegen abgemacht habe. Effektiv führte mich die Autobahn nur die ersten paar Kilometer westlich. Anschliessend folgten abwechselnd Nationalstrassen und Baustelle für die in Errichtung stehende Autobahn. Hatte eigentlich nichts dagegen, denn so sparte ich wieder ein paar Euro ohne die lästigen Autobahngebühren.

Markiert in: Spain

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

Nach einer grandiosen Fahrt durch die Strassen am Meer nördlich von Bilbao, sitze ich hier in einem Pub namens „Willows Tavern“ und schaue den Fischern bei der Arbeit zu.

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Markiert in: Spain

Veröffentlicht von am in Blog_Tomsride

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Früh morgens ging es weiter mit dem Ziel Mittelmeer. Nach einer Irrfahrt durch den strömenden Regen am Meer entlang, entschied ich mich wieder auf die Autobahn zu wechseln. Die rein für den Sommertourismus ausgelegte Region erschien in dieser Situation nicht gerade attraktiv für ein intensiveres kennen lernen. Irgendwie kommt man auf der Autobahn auch einfach schneller vorwärts. Nicht das schnelles Vorwärtskommen das Ziel dieser Reise ist, aber in den ersten Tagen habe ich relativ grosse Abschnitte vor zurückzulegen.

 

Markiert in: France Spain
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