Three Pairs Of Underwear

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Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa

Kaum zu glauben - wir haben den ersten Tag in Ghana hinter uns und die Muedigkeit und die zermuerbende Buerokratie des Cargoflughafens in Accra haben uns ganz schoen geschafft. Dabei hatte alles so gut angefangen.

Unser Toeff wurde am Freitag von Johannesburg nach Accra in Ghana geschickt und ist laut des South African Airlines Trackingsystems angekommen. Also hiess es auch fuer uns langsam Abschied nehmen von Kapstadt. Zum Schluss goennten wir uns mit Francois und Ingrid im Innviertel von Kapstadt eine Megaportion Sushi und Cocktails. Das Restaurant hatte ein "Essen zum halbem Preis" Angebot, wenn man vor 18 Uhr bestellt. Wir waren nur knapp eine halbe Stunde vor Bestellschluss da und fuenf Minuten vor Bestellschluss schon fast alle betrunken.

Markiert in: Ghana South Africa

Mensch, nach soviel koerperlicher Anstrengung sind wir noch immer ganz geschafft und ich bin mir nicht sicher, ob 3 Tage nichts tun ausreichen, um uns wieder auf dem Damm zu bekommen. Naja - Spass beiseite. Tom hat sich zu seinem Dreissigsten gewuenscht, dass wir gemeinsam den Tafelberg erklimmen. Ich habe zugestimmt unter der Bedingung, dass wir mit der Gondel wieder hinunterfahren.

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Eine lange Zitterpartie ist heute am 09.04.2010 zu Ende gegangen! Wir konnten ein Paecken aus Pretoria von der High Comission of Ghana bei der Post abholen. Die Stunde der Warheit hat also geschlagen... ist das Visum im Pass oder nicht? Das Paeckchen war nicht an uns adressiert, sondern an Francois Postfach. So mussten wir, um uns auszuweisen, unsere Post gleich am Schalter aufmachen. Die Spannung war fast erdrueckend. Wir blaetterten aufgeregt durch die leeren seiten in unserem neuen, noch jungfraeulichen Pass. Da war es! Ein Visum in meinem und eins in Toms Pass. Juhu, es kann wie geplant weiter gehen!

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Beim Start vom Cape Agulhas fing es genau in dem Moment, als wir auf dem fertig beladenen Toeff sassen an zu regnen. Hatten wir es also doch noch geschafft, auch diesem Ort Regen zu bringen. Uns kommt es jedenfalls so vor, als ob uns eine grosse Regenwolke am Auspuff klebt. Ueberall wo wir sind, ist der Regen nicht weit. Gut es koennte auch im natuerlichen Klima-Rahmen liegen, den wir nicht so genau studiert haben...
Nach frischen Calamari zum Fruehstueck, hatten wir den Regen aber groesstenteils ausgesessen und starteten ganz entspannt zu unserer letzten Etappe Richtung Kapstadt. Und wenn ich sage entspannt, dann meine ich wirklich gemuetlich - wir sogen die Landschaft foermlich in uns auf und genossen jeden Meter Schotterpiste.

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Es war aus vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung, zum Gamkapoort Damm zu fahren. Zu allererst sind wir wirklich gluecklich Fox kennengelernt zu haben, denn er ist eine so liebenswerte und positive Person, wie man sie selten trifft. Zweitens ist dieses Fleckchen Erde hier am Damm wirklich extrem schoen und zu allem Ueberfluss, befinden wir uns genau am anderen Ende von "Die Hell". - Bevor der Damm gebaut wurde, waren unser gefahrener Weg und "Die Hell" sogar verbunden - wie uns Fox aufklaerte. Ausserdem ist nicht zu verachten, dass wir diesen wunderschoenen Pfad vom Abend nun als Start in den Tag nochmals fahren durften. Falls es jemanden interessiert, die Schlucht durch die Felsen, fuehrt von dieser Seite aus gefahren meist bergab - wir konnten 8 Kilometer lang ohne Hilfe des Motors hindurch rollen - soll mal noch jemand sagen, wir fahren nicht umweltbewusst...

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Unseren Abreisetag aus Jeffreys Bay starteten wir ganz gemuetlich und stressfrei. Als das Zelt abgebaut war, suchten wir uns einen schoenen Platz zum Fruehstuecken im Ort. Spaeter auf dem Weg hinaus kamen wir an einem Supermarkt vorbei, die hier in Sued Afrika ja nun meist geballt in amerikanisch anmutenden, grossen Shoppingcentern auftreten. Was den Vorteil hat, dass die Warscheinlichkeit einen Schuster zu finden bei nahezu 100% liegt. Wir fanden einen, bei dem Tom seine, das letzte mal in Malawi geflickten, Schuhe erneut zur Reparatur geben konnte. Die Wartezeit nutzten wir im Supermarkt, um unseren Wasservorrat wieder aufzufuellen. Tom kam sich etwas komisch vor, barfuss zwischen den Waren herumzulaufen, zumal der Fussboden nahe den Kuehlregalen extrem kalt zu seien scheint. Diese Meinung scheinen viele Suedafrikander uebrigens nicht zu teilen; uns scheint es, als lassen sie kaum eine Gelegenheit aus, barfuss herumzulaufen.
Die Sohle an Toms Schuhen ist nun aber wieder (inzwischen das 8-te Mal) angenaeht und wir hoffen, es haelt jetzt endgueltig bis nach Hause...

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Das Einzige was uns bei der Abreise aus Port Elisabeth faszinierte, waren die unzaehlingen T-foermigen Wellenbrecher - alle akorat aus Beton gegossen - die nahezu endlos am Meeresufer sauber aufgestapelt waren. Die restlichen 150 Kilometer bis zum Storm River Mouth, legten wir etwas abseits von der See ueber die langweiligste Mautstrasse ueberhaupt zurueck. Die N2 fuehrte schnurgrade durchs Land, vorbei an ordentlich angepflanzten Waeldern und eingezaeuntem Farmland. Das soll die beruehmte und viel beschriebene Garden Route sein?!? Wir sind ja mal gespannt, was der Rest davon so zu bieten hat. Ein dicker Wolkenschleier lag ueber uns und die Sonne hatte Muehe die Luft auf ertraegliche Temperaturen zu erwaermen - war sie ueberhaupt da? Gesehen haben wir sie heute noch nicht.

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"Ich zeig euch mal wie hilfreich und gastfreundlich die Motorradgemeinschaft in Sued Afrika sein kann!", hatte Kurt uns bei der Verabschiedung in Johannesburg noch mit auf den Weg gegeben. Wahrscheinlich schrieb er, kurz nachdem wir sein Grundstueck verlassen hatten, sogleich einen Beitrag auf dem Forum der Wild Dogs (link), mit Angaben ueber unsere geplante Route entlang der Kueste und, dass wir Uebernachtungsmoeglichkeiten nicht ausschlagen wuerden. Jedenfalls war die Resonanz ueberwaeltigend. Wir erhielten innerhalb weniger Tage Einladungen per SMS oder Email. So, dass wir wohl fast ohne unser Zelt auch nur anzusehen den Weg bis Kapstadt zuruecklegen koennten. Kurt, wir sind schon jetzt fasziniert!

Markiert in: South Africa

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Es fiel uns ein wenig schwer uns von der Gastfreundlichkeit Richards und Cherels zu verabschieden. Nach Pfannkuchen und Kaffee rieten sie uns noch auf jeden Fall nach Ficksburg zu fahren, um auf Tuchfuellung mit Loewenbabies zu gehen. Wir waren schon zuvor auf unserer Karte ueber den ungewoehnlichen Namen dieser Stadt gestolpert nun hatten wir also auch noch einen Grund fuer einen Abstecher hier hin.
Markiert in: Lesotho South Africa

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Wir staunen jedesmal, wie wir es schaffen unser ganzes Zeugs wieder in die kleinen Kisten am Toeff zu verstauen. Es sieht doch einfach nach zu viel aus, wenn wir uns erstmal ausgebreitet haben. Doch es hat erneut geklappt. Also hiess es Abschied nehmen von unseren Gastgebern der letzen paar Tage, was nicht nur uns, sondern auch Pieter und Cathrine etwas schwer fiel. Pieter war schon fast so weit, sein Moped zu packen und uns zu begleiten... doch wir und wohl auch die Arbeit konnten ihn ueberzeugen, bei seiner Familie zu bleiben
Die Sonne strahlte aus ganzer Kraft vom Himmel, als wir unser Bike Richtung Shoppingcenter lenkten. Wie der Zufall so will, entschlossen wir uns im Caffee gleich am Eingang der Mall ein wenig Coffein zu uns zu nehmen. Was stellten wir da ueberrascht fest? Die haben kostenlos und so lange man will WiFi Internet. Das haetten wir frueher wissen sollen. Endlich wieder Emails abrufen und die Internetseit updaten ohne Zeitstress (10 min kostenlos, dann teuer) im Ruecken. Wir blieben also noch fuer einen zweiten Kaffee und ne Cola...

Markiert in: South Africa

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Wir haben sowas von gut geschlafen! Was fuer ein Luxus ein einfaches Bett mit einer ordentlichen Matraze doch darstellen kann. Leider hatten wir uns vorgenommen, am Morgen frueh aufzustehen, um die Zeit hier voll ausnutzen zu koennen. So war die Nacht um 7 Uhr schon wieder zu Ende. Tom konnte kaum glauben, dass diese Zeit auf der Uhr wirklich existiert. Nach einer heissen Dusche in unserem eigenen Badezimmer waren wir zumindest koerperlich wach

Markiert in: South Africa

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Einladend stand draussen vor unserem Stall ein grosser Tisch. Da verputzen wir die Reste vom Abendessen zum Fruehstueck, dachten wir. Ein wirklich gemuetlicher Platz mit toller Aussicht. Wenn wir nicht das Essen gegen die frei laufenden Pferde haetten verteidigen muessen - Wussten garnicht, dass die auf Huenchen stehen.

Markiert in: South Africa Swaziland

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Schon der Weg zur Grenze Swasilands ist atemberaubend schoen. Die Strasse schraubt sich auf bestem Asphalt immer hoeher in die grasbewachsenen Berge. Schnell befinden wir uns mitten drin und um uns herum sind nur noch gruene Huegel, soweit das Auge reicht.
Jeden, den wir bisher zur Strassenbeschaffenheit auf Swasilandseite an der Grenze Josefsdal/Bulembu gefragt haben warnte uns, die Strasse sei in sehr schlechtem Zustand - kaum zu glauben, bei dem guten Strassenbelag auf dieser Seite der Grenze. Doch wir haben ja schon of erlebt, wie sich auf der anderen Seite des Schlagbaums alles um 180 Grad veraendern kann...

Markiert in: South Africa Swaziland

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Als erstes statteten wir dem dem aeltesten und groessten noch wachsenden Baobab-Baum der Welt, wie sie hier behaupten, einen Besuch ab. Einst war der Baum Mittelpunkt einer Bar und in seinem Bauch wurden, vor Hitze geschuetzt, die Getraenke gelagert. Heute existiert die Bar nicht mehr - aber dafuer kann man in den ehemaligen Kuehlraum hineinklettern. Ich schluepfte hinein, Tom quetschte sich hinterher. Ein imposantes Gefuehl in 6000 Jahren Geschichte von 42m Umfang zu stehen.

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Am Morgen ging es von unserem Campingplatz wieder auf die Autobahn. Seit unserer Einreise hatte sich noch nichts veraendert, die Strasse war immer noch gut, das Wetter koennte besser nicht sein (28 Grad und Sonne) und es gibt wieder Tankstellen, die innen klimatisiert sind und eine Riesenauswahl an Getraenken in glaesernen Kuehlschraenken bereithalten - sogar Fruehstueck (mit Fleischfuellung) gibts

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Heute morgen (09.02.2010), gegen 7 Uhr morgens weckten uns seltsame Grunz- und Wuehlgeraeusche ganz in der Naehe. Im Wald gleich hinter unserem Zelt zog wohl eine Warzenschweinfamilie vorbei und nahm auch gleich den Zeltplatz unter die Lupe. So eine hauseigene Muellkippe lockt eben auch Tiere an. Doch nach einigen Minuten war der Radau vorbei und wir drehten uns nochmal um. So standen wir ganz gegen unseren Plan erst um 9 Uhr auf und wollten unsere uebrigen Mangos zum Fruehstueck aufschneiden. Gleichzeitig sollten unsere Kuechenutensilien wieder an ihren Platz verstaut werden, ich bemerkte jedoch noch rechtzeitig eine beachtliche Anzahl von Affen, die ihren Anteil von unserem Fruehstueck witterten. Ein Affe sass blitzschnell auf dem Tisch und griff sich einen wohl gut riechenden Suppenwuerfel, die Mangos hatte ich gluecklicherweise nicht aus der Hand gelegt. Wir haben ja schon am Tiwi Beach in Kenia gelernt, wie schnell, schlau und vorallem frech die kleinen kletternden Gefaehrten sind. Unser Fruehstueck war also nochmal gerettet;-)
So ging es kurz darauf also los Kultur und Geschichte tanken.

Markiert in: South Africa Zimbabwe
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