Three Pairs Of Underwear

Per RSS abonnieren Zeige Artikel getaggt mit Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Wow, wie die Zeit vergeht. Nun sind wir schon in Uganda und zwischenzeitlich in der Hauptstadt Kampala angekommen. In den lezten Tagen ist viel passiert, intensive Begegnungen, Erlebnisse und Eindruecke haben uns mal nachdenklich gestimmt, mal beeindruckt. Erst jetzt, wo wir wieder einen Tag Pause zum Sammeln und Sortieren eingelegt haben, merken wir, wie die Zeit rennt und was wir eigentlich schon wieder alles erleben durften. Ausserdem bemerken auch wir langsam, dass Weihnachten unaufhoerlich naeher rueckt. Sogar hier im Einkaufszentrum kann man Lametta, Baumschmuck und Knallbonbons kaufen - nur eine Weihnachtsmanmuetze fuer unseren Helm konnten wir noch nirgends finden. Dann stellt sich uns auch noch die Frage, wo wir den Weihnachsabend verbringen werden. Vielleicht unter Palmen in Malawi oder in einm schoenen Camp mit Kueche - dann gibts vielleicht Gans mit Rotkohl und Kloessen?! Das waere sooo schoen, na wir werden sehen. Ein paar Tage sind es ja noch und wir werden schon ein schoenes Fleckchen finden.
Markiert in: Kenya Uganda

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
02.12.2009 - Puenktlich um 6 Uhr krabbelten wir aus dem Zelt. Schnell wurde noch der Proviant verpackt und dann machten wir uns auf, die paar hundert Meter vom Camp zur Strasse zu laufen. Kaum angekommen, tauchte auch schon unser Fahrzeug auf. David, unser Fahrer fuer den Tag, begruesste uns freundlich und stellte uns Nelson, seinen Begleiter vom Stamm der Masai vor. Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Eingangstor zum Park und als auch der Eintritt entrichtet war, durften wir endlich in den Masai Mara Park. Wir hielten nochmals fuer eine kurze Sicherheitseinweisung und Erklaerungen zum Ablauf. David wuerde fahren und Nelson wuerde hinten leicht erhoeht sitzen und nach Tieren ausschau halten. Unser Landcruiser war zu allen Seiten offen, wir waren also ganz nah am Geschehen. Dave ermahnte uns aber sitzten zu bleiben und, sollten wir auf Raubkatzen treffen, uns nicht zu stark zu bewegen. "Das Fahrzeug kennen sie, doch wenn sie die Siluette eines Menschen erkennen, koennte es eventuell brenzlig werden." mahnte er. "Ok, wird gemacht, David..."
Dann ging die Fahrt los. Kaum einige Meter gefahren, erspaete unser Fahrer 2 weisse Punkte auf einer Wiese und erklaerte uns, dass es sich dabei um Geparden handeln wuerde. Wir steuerten in Richtung der Punkte und - kaum zu glauben - er hatte Recht. Zwei Geparden sassen im Gras und waren sich noch nicht ganz sicher, ob sie sich ausruhen oder jagen wollten.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Am fruehen Nachmittag des 30.11.2009 verliessen wir nun endgueltig die Jungle Junktion. An diesem Abend wollten wir den Masai Mara Nationalpark erreichen. Aus verschiedenen Quellen haben wir gehoert, dass zur Zeit die Tierwanderung im Gange sei und es sich wirklich lohnen wuerde, eine Safari-Tour durch den Park zu machen. Da es nicht erlaubt ist mit dem Motorrad durchzufahren, versuchen wir vor Ort ein Fahrzeug zu organisieren, welches wir mit 5 Personen teilen moechten.
Markiert in: Kenya
19.11.2009
Wir verliessen Malindi und wollten eigentlich im 10 km entfernten Watamu nochmals uebernachten, da sich unser Abfahrtszeitpunkt wieder sehr verzoegert hat. Als wir den Ort erreicht hatten cruisten wir durch die kleinen Gaesschen und hielten nach einem Zugang zum Meer ausschau. In einer der Gassen passierten wir ein grosses Holzschild gleich neben einem kleinen Laden. Wir dachten, wir sehen nicht richtig. Da stand tatsaechlich Schweizer-Coiffeur! Da mussten wir natuerlich anhalten und mal kurz guten Tag sagen. Eine kleine rothaarige Frau begruesste uns freundlich und bot und einen Tee an. Sie hatte ein paar Minuten Zeit bis zum naechsten Kunden und so nutzten wir dies fuer einen Plausch. Sie gab uns auch den Tip mit einem Tauchcenter, garnicht weit von hier auch unter schweizer Leitung. Ja sind denn die Schweizer hier ueberall?
Markiert in: Kenya Tanzania

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Am Morgen des 16.11.09 hiess es emsig packen und los Richtung Malindi. Dieser Kuestenort ist komplett in italienischer Hand und es soll hier - welch Zufall - richtig gute Pizza geben. Schon allein dafuer lohnt sich ein Abstecher hier hin, dachten wir uns und peilten den Weg zur Nordkueste an. Die Strasse war gut, wieder ging es schnell vorran, bis Tom ein riesen Insekt auf sich zufliegen sah. Er duckte sich noch - doch zu spaet. Das Vieh war unterhalb der Sonnenbrille aufgeschlagen und hatte dann auch gleich mal gestochen... Wir hielten am Strassenrand um das Uebel zu begutachten. Schnell versorgten wir den Stich, wir wollten grade wieder aufsteigen.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Den letzten gemeinsamen "Bikergruppenabend" verbrachten wir in einem chinesischen Restaurant. Auch bei den Sicherheitsleuten dort erregten wir Aufsehen als wir lautstark durch das Eingangstor fuhren, denn wieder tauchten wir mit 8 dicken Motorraedern auf. Wir betraten das Restaurant und besetzten einen riesigen runden Tisch. Es sah fast aus wie zu Hause in jedem Chinarestaurant, nur dass die Kellner eine dunklere Hautfarbe hatten.
Wir liessen uns das wirklich gute Essen schmecken und hatten mal wieder jede Menge Spass. Was ist das doch fuer eine tolle Truppe, beim Gedanken, dass morgen fast alle wieder weiter fahren wollen, wurden Tom und ich fast ein bisschen traurig. Unverhofft stand aufeinmal ein grosser, stattlicher Mann an unserem Tisch, leicht im Hintergrund ein Zweiter. In Englisch mit starkem russischem Akzent stellte er sich als Mitarbeiter der russischen Botschaft vor. Scheinbar wollte er nett sein, doch sein Auftitt war uns nach einer Weile wirklich peinlich. Er hiess uns hier in Kenia - in seinem Land - willkommen. Dann sagte er, er habe die Motorraeder gesehen und waere ganz begeistert. Auch freue er sich, Weisse zu sehen und er wolle uns ein Bier ausgeben. Er hielt lange Reden und immer wenn wir dachten, er sei fertig, fing er nochmals an. Die Kellner (Kenianer) schauten schon etwas sparsam... nach bestimmt 30 Minuten machte er endlich Anstalten das Lokal zu verlassen. Puh, endlich hatten wir wieder unser Ruhe. Komisch, uns allen war sein Auftritt wirklich peinlich, obwohl wir nicht wirklich aktiv beteiligt waren.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
28.10.2009
Es war still geworden auf unserem Campingplatz mitten in Nairobi. Die meisten Reisenden, die wir vor unserem Ausflug in den Norden Kenias kennengelernt hatten, waren abgereist. Nur noch 2 Hollaender mit einem grossen Wohnlastwagen und ein deutsches Paar aus Muenchen waren noch da. Doch am naechsten Tag waren auch diese verschwunden. Wir fuehlten uns schon fast einsam, aber an Abreise war noch nicht zu denken, denn wir erwarteten ja sehnsuechtig unsere Ersatzteillieferung aus der Schweiz.
Dazu kam, dass es Tom zwar waehrend seiner Riamet Therapie zwar gut gegangen war, doch danach im Abstand von 2 Tagen wieder aehnliche Beschwerden einsetzten wie am Lake Baringo. Zwar nicht so stark, aber wir waren dennoch beunruhigt.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Am Samstagnachmittag schafften wir es endlich uns von der Jungle Junction in Nairobi loszureissen. Unser Ziel war nur ca. eineinhalb Stunden entfernt, also keine grosse Herausforderung. Zum Elementeita See sollte es gehen, hier gibt es Flamingos und heisse Quellen. Bis zum Einstieg in den Track der zum See fuehrte konnten wir der Hauptstrasse hinaus aus Nairobi folgen. Erst ging es durch die Slums dann an einem riesigen Muellberg vor der Stadt vorbei - scheibar die Sammelstation, kein schoener Anblick.
Wir cruisten einige Kilometer die Schnellstrasse entlang, da deuteten Tom und ich fast gleichzeitig, aufgeregt nach rechts an den Strasserand. Wir trauten unseren Augen kaum, war es eine Eselherde? Hm, gibt es gestreifte Esel? Nein, es waren wirklich Zebras!!! Einfach so, standen sie da und grasten.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
Das Ausspannen, Sammeln und einfach Entspannen haben wir uns in den lezten 2 Wochen wirklich zu Herzen genommen.
Die ersten Tage stand mal garnichts auf dem Tagesplan, ausser Schlafen, Essen und entspannen. Wir haben uns erklaeren lassen, wo der naechste Supermarkt ist, sind dort erstmal schoen shoppen gegangen - Fast 70 Euro hat uns der Lebensmitteleinkauf gekostet. Aber der Nakumat bietet wirklich alles was das Herz begehrt. Von nuetzlichen Tuetensuppen fuer die Reisekueche, ueber 30 verschiedene Sorten Pasta, bis hin zu Tiefkuehlpizza. Ich glaube wir haben 2 Stunden zwischen den Regalen verbracht, bis wir das ganze Zeugs nicht mehr sehen konnten. Die Frage nachdem wir die Kasse passiert hatten war: "Passt das alles in den Rucksack?" Nein, natuerlich nicht. Mit vollem Rucksack und je 4 Tueten traten wir dann die 2km zu Fuss, zurueck zu unserer Unterkunft an. - Wow, naechstes Mal dann doch wieder mit dem Bike.
Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa

08.10.2009
Nachdem das Zelt stand gab es noch schnell einen kulinarischen Ausflug auf unserem Benzinkocher - Reis mit Cornetbeef, Tomatensosse und viel Knobli. Dann ging es ab in die Schlafsaecke. Mitten in der Nacht wurden Tom und ich von seltsamen Geraeuschen geweckt, es klang wie ein kleiner Sandsturm. Doch nach einiger Zeit realisierten wir was es war; richtig schoener Nieselregen! Wir sahen uns an und dachten wohl beide das Gleiche - Oh, nein! Hoffentlich gibt es zu den schlechten Strassenbedingungen nun nicht auch noch ne Schlammschlacht...

Markiert in: Kenya

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
06.10.2009
Am Morgen waren wir schon frueh wach, denn da wir ja heute diesen schoenen Ort am See wieder verlassen wuerden, wollten wir wenigstens den angrenzenden Wald erkunden. So machten wir uns also noch vor dem Fruehstueck auf zu einem Waldspaziergang. Es hatte schon leichten Urwaldflair - riesige Baeume und ziemlich zugewachsen war es. Wir folgtem den Wegweisern des kleinen Rundwegs. Der Weg war schmal und hin und wieder musste man sich unter umgestuerzten Baeumen hindurch ducken oder ueber sie hinweg klettern. Ploetzlich blieb Tom aprupt stehen, so dass ich fast in ihn hinein gelaufen waere. Der Grund war ein riesiges Spinnennetz mitten ueber dem Weg und eine fette Spinne sass Mittendrin. Wow, dass war ja mal garnicht nach unserem Geschmack, zumal wir bei genauerem hinsehen immer mehr Netze und noch groessere Spinnen entdeckten.
Markiert in: Ethiopia Kenya
Aktuelle Seite: Home Tags Kenya