Three Pairs Of Underwear

Zum Fruehstueck gabs Kafee... Madrakah - Salalah

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
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Der Zeltplatz war gar nicht so verkehrt. Kein Mensch hat sich an uns interessiert und so hatten wir unsere Ruhe - auch beim gemuetlichen Abendessen. "Was es wohl gab?", moegen sich die Einen fragen. Nein nein, keine Pasta mit Tuna und Tomatensouce - wie sonst meist, sondern lekeren Reis mit Tuna und Tomarenpaste Welch eine Abwechslung und lecker dazu. Bei einem Besuch in Papa Johns (Pizzakette) in Muscat haben wir ein paar Gewuerztuetchen mitgehen lassen - die machen die Finesse nun aus bei unseren kulinarischen Abenteuren auf dem Benzinkocher.
Nach ein paar tiefen Stunden Schlaf genossen wir die Morgensonne mit einer Tasse Cappuchino (gesponsert von Judith - Arbeitskollegin von Nina), packten wieder mal alles zusammen und machten uns auf den Weg der Kueste entlang in Richtung Sueden. Eigendlich ohne so richtiges Tagesziel, wenn wir ehrlich sind. Salalah soll errechicht werden - irgendwann mal, wenn moeglich entlang der Kuestestrasse.
So langsam kommen wir wieder ins Langzeit reisen rein. An jeder Tankstelle wird getankt, wer weiss ob die Naechste offen hat, Benzin hat oder soeben ausgeraubt wurde... So fuhren und tankten wir uns gemuetlich an der Kueste entland in Richtung Sueden. Nach knapp 300km - natuerlich beim Tanken - sagte man uns aber, dass die Strasse nach Hasik aufgrund vom Gonu (Wirbelsturm im Juni 2007) kapput und fuer ein solches Gefaehrt unpassierbar sei. Ein Polizist in einem vorbeifahrenden Auto bestaetigte dies und somit war dieser Plan fuer uns also gestorben. Etwa 50km zurueck an eine Abzweigung und dann Richtung Landesinnere. Toll - nun wird die Strecke noch oeder, dachten wir.
Typische Aussicht durch die Wueste...

Wir hatten Recht. Ausser vielen Oelpumpen, genau 134 Kamelen, und viel Seitenwind bot dieser Abschnitt nicht allzuviel. Fuer uns hiess das: Rechter Handgriff voll nach unten drehen und so richtig cruzen! Mit bis zu 180 Sachen, bei Temperaturen um die 40 Grad, zu jetten hat auch was. Der Benzinverbracuh stieg auf bis zu ueber 10l pro 100km, aufgrund des teilweise doch sehr starken Headwinds.
Mit dieser Speed kommt man auch gut voran merkten wir - sodass wir schon am spaeteren Nachmittag die Bergkette vor Salalah erreicht haben. Oben auf der Passhoehe, ca. 800m ueber Meer, kamen uns schon die ersten Wolkenschwaden entgegen. Bei der Runterfahrt dann das kuehlende Nass in Form von dichtem Nebel und auch leichtem Nieselregen. Das haben wir uns lange erhofft - ein kuehlendes Nass im Oman. Ja, wir trafen mitten der Khareef-Zeit in Dhofar Gebirge ein. Im Sommer herrscht hier immer Monsun, was fuer die gruene Landschaft und ueppige Vegetation verantwortlich ist bis in die spaeten Wintermonaten.
Temperaturen um die 25 Grad erschienen uns jedoch schon fast als kalt. In der Stadt angekommen haben wir uns gleich in den Arabian Sea Villas eingenistet. Direkt am Strand, nicht allzuweit von der Stadt und vorallem mit Highspeed WLan direkt im Zimmer - sogar im Bett . Nach mehreren Tagen ohne Dusche ist auch dies eine Wohltat. Nina jedenfalls konnte ich damit sehr gluecklich machen (bin mir jedoch nichtg ganz sicher ob dies an ihrer Dusche lag, oder dass ich nicht mehr so rieche...).
650km an einem Tag - bisheriger Rekort fuer Nina. Beiden schmerzte nun doch mal der Hintern...
In den naechsten Tagen wollen wir dann das Gebiet hier unten unsicher machen und etwas erkunden.
16.7.09: Madrakah - Salalah
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Gast Mittwoch, 19 Juni 2019
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