Three Pairs Of Underwear

Die Sache mit den Wild Dogs

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
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"Ich zeig euch mal wie hilfreich und gastfreundlich die Motorradgemeinschaft in Sued Afrika sein kann!", hatte Kurt uns bei der Verabschiedung in Johannesburg noch mit auf den Weg gegeben. Wahrscheinlich schrieb er, kurz nachdem wir sein Grundstueck verlassen hatten, sogleich einen Beitrag auf dem Forum der Wild Dogs (link), mit Angaben ueber unsere geplante Route entlang der Kueste und, dass wir Uebernachtungsmoeglichkeiten nicht ausschlagen wuerden. Jedenfalls war die Resonanz ueberwaeltigend. Wir erhielten innerhalb weniger Tage Einladungen per SMS oder Email. So, dass wir wohl fast ohne unser Zelt auch nur anzusehen den Weg bis Kapstadt zuruecklegen koennten. Kurt, wir sind schon jetzt fasziniert!

Unsere erste Einladung mit Ubernachtungsmoeglichkeit auf unserer Reise entlang der Kueste, befand sich in Kloof, einem Ort kurz vor Durban. Von Fouriesburg wollten wir allerdings nicht die ganze Strecke am Stueck fahren sondern noch einmal unser Zelt irgendwo in der Mitte aufbauen. Zu erst ging es aber wieder nach Clarens - im Art Cafe beanspruchen sie mal wieder, den Titel des besten Fruehstuecks. Welches wirklich nicht schlecht ist, aber fuer uns noch viel ueberzeugender war die kostenlose Moeglichkeit zu unbegrenztem Internetzugang.
Kaum zu glauben, aber wir konnten uns nach nicht all zu langer Surfzeit wieder vom Fruehstuecksplatz los reissen und traten die Weiterreise an. Erneut streiften wir durch uns bereits bekanntes Terrain. Von hier Richtung Kueste fuehrt die Route naemlich - man mag es nicht glauben - wieder durch den Golden Gate National Park. Das ist die kurvige Strasse, durch den schmalen Canyon vorbei an den schroffen, scharfkantign, blanken Felsen... na, ihr kennt es ja schon... ;-) Diesmal verzichteten wir aber die beiden Loops mit der schoenen Aussicht. Dreimal die gleiche Strasse zu nehmen, toppt ja sogar schon fast unsere Vor- und Zurueckfahrerei in Lesotho. Sogar unsere drei kleinen Zebras waren wieder da und diesmal liessen sie sich kaum von unserem Motorgeraeusch stoeren.


Die Zebras sind die Tiere mit den Streifen...

Wir hatten allerdings gehoerigen Respekt vor den vielen Kuehen um uns herum. Als dann auch noch einige der groesseren Exemplare die Strasse ueberqueren wollten und wir scheinbar etwas im Weg standen, war es nun an uns, vorsichtshalber die Flucht zu ergreifen. Vorbei an riesigen Feldern mit ordentlich aufgereihten, unzaehligen Heuballen und nicht enden wollenden Sonnenblumenfeldern (nun weiss auch ich, dass sie wohl zum Sonnenblumenoel machen angebaut werden). Bald darauf ging es bergauf und wir genossen die Aussicht in die Taeler um uns herum. Apprupt stoppte uns dann aber ein Hinweisschild am Strassenrand. "Little Switzerland" stand dort in grossen Buchstaben.



Und wirklich, wir fuehlten uns fast wie irgendwo auf einem Bergpass mitten in der Schweiz. Da sich auch die Temperaturen schon an Toms Heimat angepasst hatten, nutzen wir die Gelegenheit fuer eine Pause zum Aufwaermen in der Skihuette... sorry im Restaurant. Welches sich rein zufaellig gleich gegenueber dem Hinweisschild befand. Waerend wir also da sassen und auf unser Getraenke warteten, klingelte unser Telefon. Die Schweizer Botschaft war dran, wie passend. Sie wollten nur schnell Bescheid geben, dass Toms Pass abholbereit in Kapstadt liegt. Eins zu Null fuer die Schweiz, sie waren schon wieder schneller, als die Kollegen von der deutschen Botschaft...
Als wir die "kleine Schweiz" verliessen, stiegen die Temperaturen leider nicht dementsprechend. Nun, auf der anderen Seite des Sani-Passes, wurde es wieder kuehler, auch die Regenwolken trieben noch immer ihr Unwesen ueber den Bergen und es wurde nebelig um uns herum. Die Entscheidung, diesen Pass nicht zu fahren, war wohl die Richtige.
Als ein Biltong Shop am Strassenrand auftauchte, nutzten wir die Glegenheit nicht nur zum Einkaufen, sondern ueberlegten uns auch, dass es wohl das Angenehmste waere, noch heute Kloof zu erreichen. Nach einem kurzen Anruf bei Wild Dog Jeff, war unser Bett fuer die Nacht bestaetigt und wir nahmen die Hauptstrasse Richtung Durban unter die Raeder. Trotz Koordinaten verfuhren wir uns erst einige Male, bis wir Jeff (unse:ren Gastgeber) dann an einer Tankstelle trafen. Gut, dass diese beleuchtet war, denn es war natuerlich schon wieder dunkel... Im Haus von Jeff wurden wir nicht nur von seiner Frau Fran herzlich begruesst, sondern auch von zwei Hunden, ein paar Katzen und Fran's Schwester. Ein Abend mit lecker Pizza vom Lieferservice folgte, nachdem wir mit dem wohl lustigsten Pizzaboten der Gegend einen Plausch gehalten hatten - dieser Typ ist echt ein Original . Gut das die heisse Wahre, dank beheizter Lieferkiste auf seinem Moped, auch immer noch heiss war. Wir entschieden uns, einen Tag Pause in Kloof einzulegen, um Durban zu erkunden und die Waschmaschine zu besetzen. Leider musste Jeff geschaeftlich verreisen und so konnte er keine Motorradtour durch das "Land der tausend Huegel", in dem sich Kloof befindet, mit uns machen. Was ihm sichtlich schwer fiel, doch uns letztendlich auch einen Motorradausfahrtsfreien Tag bescherte, was uns wiederum auch nicht ganz unrecht war. Das heisst allerdings nicht, dass wir nicht auf dem Bike sassen. Wir wollten uns ja Durban ansehen. Zuerst musste Tom mit mir einen Abstecher in eine Shoppingmall ertragen. Aber es war nicht irgendein Shoppingcenter, sondern die Gateway Mall, ueber die ich in Lesotho in einem Magazin gelesen hatte. Ich fuehlte mich schon fast ein wenig wie in Dubai, wo man sich ja bekanntlich bei einer Aussentemperatur von 40 Grad in der Mall im Indoorskicenter abkuehlen kann. Doch hier gibt es sogar eine kuenstliche Welle, auf der man surfen kann und den hoechsten Indoorkletterturm der Welt (glaub ich). War allerdings beim genauen hinsehen nicht so beeindruckend, wie im Magazin. In einem Outdoorladen fand ich dann sogar eine Softshelljacke, nach der wir in Nairobi vergeblich gesucht hatten, doch unser begrenzter Kleiderplatz und besonders Tom's strenger Blick erlaubten es nicht dieses tolle Teil zu erstehen - ich hoffe ich komme irgendwann darueber hinweg... ;-(
Nachdem wir uns dann in dieser riesigen, amerikanisch anmutenden Mall die Fuesse wund gelaufen hatten, trafen wir uns nach einer kurzen Toefffahrt mit Chris und Ernest (ehemaligen Arbeits-Kollegen von Tom) unterhalb des neuen Fussballstadions in Durban in einer Bar zu einem Bierchen und natuerlich zum Quatschen.


Leider war es zu windig um den Aussichtspunkt auf dem Stadion zu betreten...

In Kloof hatte derweil unsere Waesche den Weg aus der Waschmaschine auf die Leine gefunden und duftete wieder gut. Wir waren schon fast drauf und dran, Jeff zuliebe noch zwei Tage Pause anzuhaengen, denn er waere wirklich zu gerne am Wochenende mit uns Motorrad gefahren. Aber wir sind trotz unserer Abkuerzung durch Simbabwe noch immer zwei Wochen hinter unserem Plan und so juckte es uns doch sehr, wieder einige Kilometer suedwaerts zu kommen.
Wir Verliessen also am naechsten Tag das idyllische Kloof mit dem Ziel Port Edward zu erreichen. Unterwegs erhaschten wir immer mal wieder wunderschoene Blicke auf das Meer. Ja, wir waren endlich mal wieder an der Kueste und konnten das lang ersehnte Meer sehen! In Port Edward angekommen, fuehlten wir uns allerdings leicht verloren, denn wir hatte noch keine Ahnung wo wir uebernachten sollten. Zumal es hauptsaechlich Hotels oder Pensionen gab, die wir sicherlich nicht bezahlen konnten. Wir hielten etwas planlos am Meeresufer, standen mitten im Wind, sahen der hochspritzenden Gischt zu und genossen das kraftvolle Schauspiel der Natur.
Unserem Gefuehl folgend, steuerten wir den Leuchtturm von Port Edward an. Im Leuchtturm-Cafe wollten wir uns eine Kaffeepause goennen und ueberlegen wo wir uebernachten koennten. Als wir unser Bike dort parkten, kam uns David, der Leuchtturmwaerter und Cafe-Betreiber, schon auf halbem Weg entgegen. Da er auch das Gleiche Motorradmodel faehrt, kamen wir schnell ins Gespraech. Beim Cappuccino bot er uns dann an, doch kostenlos in einer der Ferienwohnungen zu uebernachten. Erst als er uns die Wohnung zeigte, stellte sich herraus, dass auch er ein Wild Dog ist. Er hatte auf dem Forum unsere geplante Route verfolgt, aber nicht damit gerechnet, dass wir hier vorbeikommen - nun freute er sich umsomehr. Wir koennten so lange bleiben wie wir moechten, bot er uns an und fragte, ob wir nicht am naechsten Tag eine Toefftour zusammen mit ein paar Freunden von ihm machen moechten. Er liess uns sogar den Leuchtturmschluessel und den Code fuer die Alarmanlage da, damit wir von dort Oben den Sonnenuntergang beobachten koennten. Tom und ich kamen uns bei der ganzen Euphorie schon fast vor, wie Prominente auf einer Turnee und das Engegengebrachte Vertrauen haut uns echt von den Socken.
Als das Cafe kurz darauf geschlossen hatte, waren Tom und ich ganz allein auf dem Gelaende. Wir organisierten uns auf einem kurzen Spaziergang noch schnell frischen Fisch und Pommes und kletterten in den Leuchtturm zum Abendessen. Der Wind heulte an den Fenstern, es wurde langsam dunkel und der Fisch schmeckte hier oben, mit dieser schoenen Aussicht gleich doppelt gut. Kurz nachdem der Leuchtturmlichtstrahl anfing seine Runden zu drehen, machten wir uns an den Abstieg. Wir freuten uns schon auf unsere kleine (fast eigene) Wohnung, in dessen Bett angeblich schon Leonardo Di Caprio und Charlie Borman geschlafen haben. Doch so einfach war es garnicht, aus dem Restaurant herauszukommen: Wir hatten vorher beim Eintreten die Tuer hinter uns verschlossen und mussten nun noch den richtigen Schluessel finden, um sie wieder zu oeffnen. Was leider fehlschlug, wir waehlten wohl den Falschen und brachen ihn im Schloss ab. Oh, nein - muessten wir etwa die ganze Nacht hier zwischen Stuehlen und Tischen sitzen? Nein, nach einem zerknirschten Anruf bei David konnten wir uns aus dem Raum befreien.
Morgens tauchte nicht nur der Schlosser auf, es trudelten nach und nach auch einige Motorradfahrer ein und wir liessen uns zu einer Ausfahrt in den Oribi Gorge Nationalpark ueberreden. Eine landschaftlich wunderschoene Strecke, doch fuer uns ein anstrengender Tag, denn die Jungs sind wirklich schnell unterwegs. Als Reisende sind wir Geschwindigkeiten von 140 auf Gravel und 180 auf Asphalt einfach nicht gewohnt, man versucht da doch eher so Materialschonend wie moeglich zu fahren. Warscheinlich haben uns diese kurze Asphaltstuecke gute 1000 Kilometer Reichweite fuer unsere TKC-Reifen gekostet... Aber es hat sich trotzdem gelohnt.

Den naechsten Tag waeren wir dann fast auch noch in Port Edward geblieben, denn nach dem Aufstehen erwischte mich mal wieder die fiese Migraene. Gegen Mittag fuehlte ich mich aber wieder einigermassen und wir wollten es wagen, nach Port St. Johns aufzubrechen. Gluecklicherweise fuehrte die gesamte Strecke bergauf und bergab ueber Teerstrassen, so dass ich nicht allzusehr durchgeruettelt wurde. Doch als es in 132 Kurven (so stand es auf einem Hinweisschild fuer ein Restaurant) hinunter Richtung Meer ging, mussten wir doch einen kurzen Stopp an einer Leitplanke einlegen - wenn ihr versteht was ich meine . Danach ging es aber bedeutend besser... In Port St. Johns selbst kamen wir in einem Backpacker Hotel unter. Eigentlich moegen wir diese Plaetze nicht so sehr, denn Backpacker sind meist Party-People und Reisende brauchen ihren Schlaf . Doch dieser Platz war recht entspannt und lag wunderschoen mit toller Sicht aufs Meer. Ich wollte aber nur noch schlafen, so war uns das Drumherum leider recht egal.
Den naechsten Tag ging es mir gluecklicherweise aber wieder blendend. Was auch gut war, denn wir hatten einen ehrgeizigen Reiseplan fuer heute. Bis nach East London wollten wir es schaffen, denn da wartete wieder eine gemuetliche Wild Dog Unterkunft auf uns. Bis dahin sind aber fast 400 Kilometer zurueckzulegen und natuerlich vorzugsweise auf Offroadstrecken. Den Offroadpfad aus Port St. John hinaus zu finden, gestaltete sich als etwas schwierig, doch nach einigen Runden im Kreis und vergeblichen Einfahrten in Sackgassen, fanden wir schliesslich unseren Weg wieder mehr ins Landesinnere. In der kleinen Stadt Mthatha legten wir einen kulturellen Stop ein, um uns das Nelson Mandela Museum anzusehen. Leider war es nicht so gut strukturiert und uns fiel es schwer, die interresanten oder wichtigen Informationen herauszufiltern. Aber es animiert uns auf jedenfall, sich gerade mit dem Thema Appartheit nochmal naeher zu beschaeftigen.
Einige Kilometer suedlich, in Butterworth bogen wir Richtung Kueste ab. Die gute Piste fuehrte uns durch einsame Gegend und machten den Anschein, nicht enden zu wollen. Der Wind hatte enorm zugelegt und ruettelte uns ganz ordentlich durch. Langsam draengte zudem die Zeit, denn am Kei Mouth (einem Zufluss zum Meer) wollten wir eine interresante Faehre erwischen. Von Hand soll sie betrieben sein, ohne Motorkraft wuerde man von A nach B transportiert. "Lasst euch das nicht entgehen", hatte man uns geraten. Natuerlich steht sie nicht unendlich zu Diensten und eine Ueberquerung ohne diese Schwimmhilfe ist hier nicht moeglich und wuerde fuer uns heissen, umdrehen und ueber Asphalt nach East London.
Aber wir hatten Glueck, grade legte die Faehre an unserem Ufer an und spuckte eine Ladung Reiter und ihre Vierbeiner aus - wir konnten borden. Zu unserer Ueberraschung gab es einen 90PS Motor und einen Kapitain. Da hatte sich wohl unser Informant im Fluss geirrt oder die Modernisierung schreitet auch hier voran.


Klein, fein und mit Motor

Am fruehen Abend trafen wir in East London ein und trafen unseren Gastgeber Michnus an einer Tankstelle. Er und seine Frau leben in einem Haus mit umhauendem Meerblick. Zwar gibt es auch hier einen hohen, gesicherten Zaun ums Haus, doch der Blick durch das riesige Wohnzimmerfenster wird nicht durch Gitter davor gestoert. Erst jetzt faellt uns auf, wie sehr wir uns schon an die vergitterten Fenster und Tueren gewoehnt haben.


Hier kann man frei atmen

Wir genossen ein suedafrikanisches Braai (BBQ) und tauschten uns ueber unsere Erfahrungen und ihre geplante Reise durch Afrika nach Europa aus. Da wir nun schon wieder seit unzaehligen Tagen zusammenhaengend auf dem Toeff gesessen haben und es uns in East London so gut gefaellt, legten wir einen absolut Motorradfreien Tag Pause ein. Fuer einen kurzen Ausflug zum Mittagessen am Meer verluden uns unsere Gastgeber in den Kofferraum ihres Autos und auf dem Rueckweg machten unsere Fuesse das erste Mal seit Ewigkeiten wieder Bekanntschaft mit Meerwasser und Wellen - man!! ist das Wasser kalt hier! Ein wirklich entspannender Tag ging zu Ende und wir fuehlten uns wieder fit um den naechsten Tag Port Elisabeth zu erreichen. Auch hier wurden wir nach einem kurzen Telefonanruf bei Charles und Rensche, unseren Gastgebern in Port Elisabeth, fuer den naechsten Tag freudig erwartet.

Auf unserer Karte fiel unser Blick auf ein kleines Nest am indischen Ozean namens Hamburg. Da es sich bei der wohl groesseren Schwester dieses Ortes um meine Geburtsstadt handelt, musste ein kleiner Umweg hier her natuerlich sein. Und die 20 Kilometer Schotterpiste haben sich wirklich gelohnt, weisser Sandstrand, mit Duenen wie auf Sylt versteckten sich hinter dem gemuetlichen, abgelegenen Ort. Besonders ueberascht war ich allerdings ueber ein Hinweisschild einer Immobilienfirma, welches auf einem zum Verkauf stehenden Gelaende stand. Die Kontakttelefonnummer begann mit der gleichen Vorwahl wie die des Stadtstaates im Norden Deutschlands (040). Von Hamburg ging es nach Port Alfred, wo wir unseren Fischbedarf mit frischen Calamari deckten - Lecker, wusste garnicht, dass die nicht zaeh wie Gummi sein muessen Nachdem wir frisch gestaerkt Richtung Port Elisabeth aufbrachen, durften wir noch eine Weile unseren Blick an unendlichen Sandstraenden weiden, bevor es vorbei an gemuetlichen kleinen Haeuschen, fuer das letzte Stueck auf die eintoenige Nationalstrasse ging (vergleichbar mit unseren Autobahnen). Diesmal fand unser GPS sogar den Weg bis vor die Haustuer von Charles und Rensche. Ein aufschlussreicher Abend unter Gleichgesinnten folgte, denn die Beiden sind vor nicht allzulanger Zeit mit zwei 250 cc Motorraedern von England nach Port Elisabeth gefahren um in ihre alte Heimat zurueckzusiedeln. Auch sie konnten mit einigen lustigen Reisegeschichten glaenzen und haben unseren vollen Respekt, als wir sahen, mit welch minimalem Gepaeck sie gereist sind. Nun haben sie eine kleine Tochter und muessen auf das naechste groessere Reiseabenteuer noch ein bisschen warten. Doch man merkt ihnen an, dass sie die Reiselust nicht loslaesst und sie es kaum erwarten koennen, wieder zu starten - diesmal vielleicht im Auto? Wir wuenschen euch viel Glueck und tolle Erlebnisse ihr beiden!
Morgen treffen wir uns mit unserem Freund David, den wir in Nairobi getroffen haben als er mit seinem Motorrad von Sued Afrika nach Aegypten unterwegs war. Er ist zwischenzetilich wieder gesund und munter in Sued Afrika angekommen und plant seine naechste Reise. Doch bevor er aufbricht, hat er gluecklicherweise etwas Zeit, um uns rund um die Garden Route etwas herumzufuehren. Wir freuen uns schon wahnsinnig darauf, ihn wieder zu sehen und auf unseren persoenlichen Sued Afrika Guide.

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Gast Montag, 26 Oktober 2020
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