Three Pairs Of Underwear

Das Paradies - Aethiopien und sogar Bier

Veröffentlicht von am in Blog_TPOU-Africa
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Wie heisst es so schoen? Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her... Wie wahr das doch ist merkten wir, als wir am morgen erwachten. Ein Hahn kraehte um uns zu wecken und der Benzinlieferant war bereits zur Stelle.
Als wir uns umsahen, fanden wir uns in einem kleinen Paradies wieder. Die Sonne schien, der Blick war frei auf das gruene Tal und rings um war alles gruen und bluehte. An unser Hotel schloss sich ein wunderschoener Garten an, in dem wollknollartige, kuschelige, puschelige Hundebabys herumtollten. Einfach herrlich!

Unser Paradies in Aetiopien

Unser hilfsbereiter Hoteslsohn war auch schon auf und stellte uns prompt einen Freund vor, welcher bei der Bierbrauerei St. George als Verkaufsleiter arbeitet. Er bot uns eine Brauereifuehrung an, da sagten wir natuerlich nicht nein und verabredeten uns fuer eine Stunde spaeter. Da wir wieder etwas herumtroedelten, trafen wir dann zwar puenktlich aber ohne Fruehstueck bei der Brauerei ein. Gleich wurden wir freundlich in Empfang genommen und eine nette junge Dame stand fuer unsere Fuehrung bereit. Hier in Combolcha wird St. George Bier und Castel gebraut, sowie auch Fassbier. Dieses original Aetiopische Bier steht ist hier fuer sehr hohe Qualitaet. Zuerst wurden wir in zwei riesige Halle gefuehrt in denen grosse Mengen an Malzvorraeten gelagert wurden. Aufgestapelt in grossen weissen Saecken hinauf bis zur Decke. Dann ging es zur Wasserfilteranlage, ein 15 mal 15m grosses Areal voller Leitungen, Rohre und Filtertanks. - Hier bleibt kein Keim am Leben...
Wir sahen wo die Maische gekocht und der Hopfen hinzugefuegt wird.
Die Reinigungsanlage fuer die gebrauchten Flaschen war beeindruckend, genau wie Abfuellung, Pasteuration und Etikettierung. Hier wird, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden, noch viel auf Handarbeit gesetzt. Ein sehr interessanter Betrieb. Nach der Fuehrung begaben wir uns zurueck in das Buero des Verkaufsleiters und durften das Bier testen. Es ist wirklich sehr lecker und soll auch in Deutschland und der Schweiz erhaeltlich sein, also wenn ihr ein wenig geschmacklich an unserem Erlebnis teilhaben wollt, haltet doch beim naechsten Getraenkeeinkauf mal Ausschau nach einem Bier mit gelb-rotem Etikett namens St. George und probiert es einmal. - Prost!

So siehts aus... also schnell los und probieren!

Nach dem Besuch der Brauerei fuhren wir auf einem kleinen Fotoumweg zurueck zum Hotel und assen erstmal was - Bier auf leeren Magen, nach einigen Monaten Abstinenz in den Islamischen Laendern schlaegt doch schnell an... ;-) Fastingfood und selbsgemachte Tagliatelle waren super lecker, genau wie der Thunfischsalat mit frischem Salat aus dem eigenen Garten. Sonst sollte man nach der Regenzeit das Gruenzeug in Aetiopien lieber meiden, aber hier konnten wir bedenkenlos schlemmen. Da es uns so gut gefiel im Tekle Hotel, entschieden wir uns noch eine Nacht zu bleiben und den Rest des Tages einfach zu entspannen und die Natur um uns zu geniessen und im Garten zu faulenzen. Hierbei haben wir die erste Malariamuecke entdeckt glauben wir. Laut meiner Freundin Jutta haben sie geringelte Beine... hier ein Beweisfoto:


Jutti, sehen sie so aus?

Dank Antibrumm blieben wir aber stichfrei :-)

Also sollte euer Weg mal in Combolcha vorbei fuehren und euch nach gutem Essen und leckerem Bier geluestet:

Tekle Hotel; email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
GPS: folgt!

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Gast Montag, 21 Januar 2019
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