Three Pairs Of Underwear

Blog_TPOU-BackFromRoots

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Um den Titel dieses Blogs zu verstehen, muss ich kurz ausholen und über eine Begegnung in der Türkei erzählen. Wir hatten uns gerade für eine Pause in den Schatten der Bäume einer unwegsamen Allee in der Nähe eines Ackers zurückgezogen. Da knatterte ein Roller mit zwei Mann Besatzung auf uns zu. Je näher sie kamen, umso größer wurden ihre Augen, beim Anblick unserer Enfields. Da der Weg recht eng war und sie an uns vorbei zirkeln mussten, nutzten sie die Gelegenheit um neben uns anzuhalten. Ein bisschen Englisch sprachen sie auch und fingen an die üblichen Fragen zu stellen, wie viel Leistung haben die Maschinen, wo kommen die her, was kosten die und eben auch die Frage, wo wir her kommen. Als wir die Frage mit Oman beantworteten, wussten sie zunächst nicht von was wir sprechen, als wir dann Dubai und die Emirate erwähnten, leuchten ihre Augen auf und wie aus einem Mund kam ein zufriedenes: “Ach, aus ARABISTAN!“ Wir nickten etwas verdutzt, sie bedankten sich freudig für das Gespräch, wünschten uns alles Gute für die Weiterreise und verabschiedeten sich. Naja und irgendwo haben wir auch schon mal den Ausdruck „Stanländer“ gehört – wo dieser Bereich aufhört ist ja Nebensache. ;-)

Markiert in: Bulgaria Turkey

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Wie zurück in eine andere Welt geschubst kommen wir uns vor, als wir die Lenker von der Mountain Lodge talwärts richten als wären wir noch nicht bereit für das Leben „da draußen“. Zwar cruisen wir in unzähligen Kurven durch nicht enden wollende Pinienwälder und immer wieder stockt uns bei der Aussicht der Atem. Dennoch, langsam aber stetig verlassen wir das etwas gemütlichere Landleben, wo es nach frischem Gras duftet, die Arbeit von Hand oder mit Hilfe von Maschinen verrichtet wird, die bereits etwas in die Jahre gekommenen sind, wo noch mit Eselskarren transportiert wird, die Fortbewegungsmittel mehr Lärm als Leistung produzieren und die Menschen noch Zeit haben für einen Schwatz zwischendurch.

Markiert in: Turkey

Also eine kurze Begegnung aus Kappadokien muss ich an dieser Stelle noch loswerden, wir haben herzlich gelacht.

Wir folgten nahe Ürgüp der Beschilderung „Underground City“ und halten kurz vor erreichen auf einer Zufahrtstraße, weil mein Töff entschieden hat, genau hier die 10’000 km voll zu machen. Ein paar Kinder kommen angelaufen und schauen neugierig zu wie wir wie wild den Tacho fotografieren.

Markiert in: Turkey

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Ich krabble früh morgens aus dem Zelt, weil mich ein ungewöhnliches Geräusch geweckt hat. Wir sind inzwischen in Kappadokien, es ist 5:30 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf. Da ist es wieder, es faucht aus der Luft. Dann ist auch mir klar, es sind Heißluftballons, ein gutes Dutzend schwebt über der eindrücklichen Kulisse im Tal vor uns – dies Rundfahrten in der aufgehenden Sonne kann man hier überall relativ günstig buchen.

Markiert in: Turkey

Meine Befürchtungen, dass es nun schlagartig richtig kühl geworden ist oder womöglich bald zu regnen beginnt, haben sich nicht bestätigt. Als wir gegen Mittag starten, zeigt das Thermometer wieder warme 43 Grad an.

Auf einer gut ausgebauten, autobahnähnlichen Straße geht’s aus der Stadt in Richtung Berge. Eine Staubwolke neben der Straße erweckt unsere Aufmerksamkeit und gleichzeitig setzen wir den Blinker zum gegenüberliegenden Straßenrand um uns den Grund näher anzusehen – ja hier kann man einfach die Gegenfahrspur kreuzen - guckt nämlich keiner. ;-)

Markiert in: Iraq Turkey

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10.07.2013 nun hat also der Ramadan begonnen, oder „Ramazan“, wie man hier sagt. Ja der kleine Unterschied ist wichtig, denn als wir gefragt haben, wie das hier so im „Ramadan“ läuft, wusste niemand wovon wir sprechen. Dann konnte man uns aber beruhigen, alle Tankstellen und auch Lebensmittel Geschäfte seien normal geöffnet. Beruhigt sind wir auch, dass es in unserem Hotel heute ganz normal bis um 9 Uhr Frühstück gibt und wir sind nicht mal die einzigen Gäste, die gemütlich speisen.

Markiert in: Iran Turkey

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Nach einer kurzen Tagesetappe verbringen wir eine Nacht in Yasuj „Der Hauptstadt der Natur“. Wie dieser Beiname entstanden ist, können wir uns nicht wirklich erklären. ;-) 

Der nächste Tag startet allerdings vielversprechend. An der Landschaft können wir uns kaum sattsehen. Die Straße windet sich durch die Berge einige Kurven hinauf und gleich wieder einige Kurven hinab. Dazwischen mal ein Tunnel – deren Anblick mich direkt an die künstliche Welt einer Miniatureisenbahn erinnert.

Auch Tom scheint die Fahrt sichtlich zu genießen und fährt voraus. Ich traue den gut abgenutzten Straßen nicht ganz und folge etwas langsamer.

Markiert in: Iran

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Wir sind einfach keine Stadtmenschen – Shiraz hat uns nicht überzeugen können, länger zu bleiben. Dafür gibt’s schon bald etwas Kultur - Persepolis ist das nächste Ziel.

Markiert in: Iran

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Erstaunlich, wie sich innerhalb eines Landes die Verhaltensweise der Leute gleicht. Immer wieder passiert es uns, dass wir bei Überlandfahrten von Autos mit iranischen Fahrern überholt werden, die dann aber in gleicher Geschwindigkeit neben uns her fahren. Man versucht sich in Farsi mit uns zu unterhalten, merkt dann dass das nicht klappt, beendet den Überholvorgang in einer haarscharfen Aktion, weil zufällig Gegenverkehr auftaucht - das heißt man fährt vorbei und verengt unsere Fahrspur erheblich.

Markiert in: Iran

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Endlich rollen wir auf die erste öffentliche Straße im Iran. Es hat weniger Verkehr als ich für Bandar Abbas erwartet habe. Gefühlt sind zwar weniger Fahrzeuge auf der Straße als im Oman aber dafür nimmt man es hier mit den Fahrbahnmarkierungen nicht so genau – als Verständigungsmittel dient die Hupe. Die Gegend selbst wirkt etwas trostlos, es ist staubig, laut uns heiß. Entlang der Strasse gibt es simple zweistöckige Gebäude, oben wohl mit Wohnraum, unten mit kleinen Geschäftslokalen. Die Menschen sitzen draussen vor dem Eingang und warten auf ihre Kundschaft. Reifenreparaturen, Ölwechsel, Tante-Emma Läden, Kleidergeschäfte und Einraumbüros für irgendwelche Geschäfte sind zu sehen.

Markiert in: Iran

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15:35 Uhr, ein paar Minuten zu spät rollen wir durch das Eingangstor vom Frachthafen in Sharjah. Wir schlängeln uns vorbei an riesig wirkenden LKW die ihren Weg an die verschiedenen Gates suchen bis wir schließlich ein Schiff entdecken mit der Aufschrift Iran. Der Rost ist nicht zu auffällig und auch sonst macht der Kahn den vielversprechenden Eindruck, dass er nicht vor der Ankunft im Iran sinken wird. Einige Männer in Arbeitsoveralls sitzen davor, spielen Karten und bewachen scheinbar die offene Laderampe des noch fast leeren Schiffes.

„Nach Iran?“ Entgegnet der eine ungläubig auf unsere Bitte, einfahren zu dürfen. „Hm wenn alles geladen ist, so gegen 18 Uhr könnt ihr drauf.“

Markiert in: Iran UAE

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Ein kurzer Besuch beim Royal Enfield Dealer in Dubai bevor es morgen los geht – nur noch eben zwei zusätzliche Ölfilter kaufen...

Ja denkste! Bei meinem Töff ist der Laderegler am letzten Tag in Muscat abgebrochen – das konnten wir recht gut mit Draht beheben und Toms Töff ist ja schon seit dem ersten Tag schief – also vermutlich sind alle Enfield’s schief - aber wer braucht schon eine gerade Fahrspur.

Markiert in: UAE

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Herrlich, nach einer ruhigen Fahrt mit der Fähre – wobei sich ruhig auf die See bezieht -  erreichen wir Khasab pünktlich am Nachmittag um Fünf.

Die Ohren klingeln uns noch ein wenig nach, denn wir saßen im Familien Abteil – um uns herum turnten und quietschten die Kinder der Mitreisenden lustig umher. Nicht gerade förderlich für einen positiven Entscheid in Sachen Familienplanung... kann mal jemand das Kind wieder mitnehmen? ;-)  - Puh

Markiert in: Oman UAE

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Mal eben zwei Motorräder im Oman kaufen und damit zurück in die Schweiz fahren. Klingt einfach, oder? Naja, ganz so schwer ist das auch nicht; zumindest das Kaufen - aber dann geht’s erst so richtig los. 

Unsere beiden Mädels kommen zwar aus Indien, wurden aber von unserem Royal Enfield Händler (Ani) in Muscat beim Importeur in Dubai abgerufen. Das heißt zunächst kam mal ein Töff in Muscat an. Die 10 Tage, die Tom vor mir im Oman angekommen ist hat er fleißig genutzt, um alles zu arrangieren, damit wir bei meiner Ankunft einen fahrbaren Untersatz haben.

Besser konnte das Timing gar nicht sein. Am Abend spät reise ich in Muscat an. Natürlich schlafen wir beiden mal wieder aus uns werden am Morgen – so gegen 9 Uhr von Ani´s Anruf geweckt.

Markiert in: Oman

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Endlich, endlich ist es soweit. Es ist Zeit, wieder mit dem Schreiben zu starten. Ok, eigentlich wäre schon lange ein Blog fällig gewesen, denn schließlich sind wir schon seit Februar wieder im Oman. Allerdings waren die Tage bis zur Abreise aus der Schweiz mal wieder bis zur letzten Minute vollgestopft. Aber wer kennt das nicht?
Nicht? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren. ;-)

Markiert in: Oman Switzerland
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