Three Pairs Of Underwear

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Hallo liebe Freunde, Bekannte, Mitfiebernde und Möchtegernereisende...

Gute Nachrichten und schlechte Nachrichten...

wie gewohnt die Schlechten zuerst: Tomsride.net wird vorerst nicht mehr weitergeflegt!

Gute Nachrichten: Es geht weiter - und zwar auf zwei Rädern und auf einer neuen Webseite! Doch statt hier nun lange Geschichten zu schreiben, schaut doch selbst rein unter unserer neuen Webseite: www.three-pairs-of-underwear.com.

Auf diesem Weg ein grosses DANKESCHÖN an Euch alle! Auf bald auf

Nina & Tom aus dem Oman

Markiert in: Oman

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Hallo Welt!
Lange nichts mehr gehört vom Tom aus dem Süden – mögen sich die Einen denken. Recht habt ihr! Das soll sich nun aber ändern – denn langsam kommt wieder etwas an echter Dynamik ins Spiel. Nicht dass die vergangenen Monaten einfach so ereignislos vorüber gegangen wären. Nein, das sicherlich nicht – zu viele Fragezeichen standen mir selbst jedoch im Weg, sodass ich den kommenden Weg vor lauter Abzweigungen teilweise kaum mehr erkennen konnte.
Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich nun einiges wieder klarer und mit voller Motivation. Ja, es soll weiter gehen – nun in Richtung Afrika mit dem Moped, doch dazu später mehr.

Markiert in: Oman

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Einen Monat ist es nun her, seit ich mit der GS guten Mutes in Khasab (Musandam, Nord-Oman) eingefahren bin. Nun bin ich noch immer hier – und man kann es glauben oder nicht – werde voraussichtlich noch ein Weilchen hier bleiben. Wie in einem der letzten Einträge beschrieben habe ich mich vor ein paar Monaten entschlossen, über die Wintermonate eine Stelle als „Divemaster-Trainee“, respektive anschliessend dann als Divemaster anzunehmen. Für die ursprünglich geplante Weiterfahrt in Richtung Ost-Sibiren hätte es nicht mehr gereicht vor Wintereinbruch, ausserdem wurde mir die politische Situation damals in Afghanistan zu heiss. Ein Entscheid, den ich bisher kaum bereute.

Markiert in: Oman

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Jaja, ich lebe noch - und wie! Gebs hiermit auf dem Notebook die Schuld fürs lange Nichtmelden zu geben (funktioniert übrigens auch nach weiteren 2! Reparaturversuchen von Seite Sony kein bisschen besser - es wurde nämlich nichts - aber auch gar nichts - daran gemacht, kriegte aber verschiedenste Gründe dafür. Die nächste Sonyservicestelle erreiche ich nun in rund zwei Wochen, da sei nun alles arrangiert... bin gespannt, genug aber dazu für den Moment - sitze halt wieder mal in einem ultralangsamen Internetkaffee und hacke die paar Zeilen so ein...

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Hallo liebe Freunde,
gebs ja offen zu, haette mich schon lange wieder mal melden sollen, nicht?!? Um die Spannung gleich zu Beginn zu saenftigen: bin guterhalten in Cochin (Suedindien) angekommen mit meinem Gefaehrten - soweit alles in bester Ordnung. Mache mich morgen (26.6.07) auf den Weg nach Suedosten durch die Tee und Gewuerzplantagen.

Das VAIO Notebook konnte bis heute noch immer nicht von SONY repariert werden - was langsam echt Nervtoetend ist. Nunja, versuche also somit die naechsten paar Zeilen in einem Internetkaffe einzuhacken. Am Ende dieses Eintrages seht Ihr aber, dass mir schon bald mehr Zeit zum Aktualisieren und Ausbauen der Seite zur Verfuegung stehen wird. Doch lest nun in dieser kurzen Zusammenfassung selbst was in Oman und den Emiraten so alles gelaufen ist.
Versuche nun jedoch nach und nach auch die Laender Iran, Pakistan und Indien fuers Internet nachzufassen.
PS: Bilder im Blog folgen dann auch wieder bei laufendem Notebook...

Markiert in: India Iran Oman UAE

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Liebes Tagebuch...

...habe so viel zu erzaehlen aus den vergangenen Tagen und Wochen; viele tolle Eindruecke, imposante Landschaften, geniale Bekanntschaften und unzaehlige hilfsbereite Menschen - das alles im Mittleren Osten! Das Bike und ich sind noch immer wohlauf - streben aber danach nun zuegiger in Richtung Osten zu fahren.

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Nach einem abenteuerlichen Verlassen von Ägypten bin ich vor ein paar Tagen guten Mutes im lange ersehnten Saudi Arabien eingetroffen. Das lange Warten auf das Visa hat sich bisher wirklich gelohnt. Fast wie ein Staatsgast wurde ich bereits am Hafen von einem Regierungsmitarbeiter empfangen – sodass der ganze Papierkrieg innerhalb weniger Minuten abgewickelt werden konnte – komplett ohne Kontrollen oder lästige Fragereien. Nach ausserordentlich interessanten Tagen im Westen des Landes, nahm ich am Mittwoch die 1050km lange Strecke nach Riyath in Angriff. Habe nun die letzten beiden Tagen in der Landeshauptstadt verbracht und mache mich schon bald auf weiter in Richtung Osten.

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Die rund vierstündige Überfahrt von Hurgada nach Dubba verbrachte ich meist schlafend und wachte erst kurz vorm Andocken in Dubba auf. Kurz vorm Einschlafen las ich noch ein paar Seiten über ein für uns eher unbekanntes Historisches Gelände namens Salam Saleh, rund 300km östlich von Dubba. Wär doch toll das auch noch zu erkunden, nicht?

Ausser ein paar Hallen und Baracken war vom Hafen nicht viel zu erkennen, denke er wird ausschliesslich für die wenigen Fährverbindungen zu Ägypten verwendet. Da ich als Letzter die Fähre befahren habe, konnte ich sie auch gleich als Erster verlassen. Bein ersten Posten wurde ich gleich gefragt ob ich „Mr. Thomas“ sei. Ein traditionell gekleideter Regierungsmitarbeiter wies sich aus und sagte er habe mich bereits vor zwei Tagen erwartet. Nun geschah alles zügig. Die Stempel waren in wenigen Minuten in Pass und Carnet de Passage, sowie die nötigen lokale Versicherungen wurden kostenlos ausgestellt. Eigentlich musste ich eine detaillierte Routenbeschreibung bereits beim Visaantrag mit abgeben. Doch die Erwähnung von Historischen Attraktion genügte meinem Einreisehelfer, dass gleich für den nächsten Morgen eine Polizeieskorte dahin arrangiert wurde. Auch das beste Hotel im Ort wurde gebucht – die Kosten dafür natürlich von der saudischen Regierung übernommen. Für 20:00 wurde ein komplettes Abendessen ins Zimmer geliefert. Hmmm, an diesen Standart könnte ich mich durchaus gewöhnen…

 

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Da war doch die Eurovision Show in Helsinki… Auch wir haben sie verfolgt hier in Cairo – und das erst noch auf dem echten SF2, wie es sich gehört! Psst, der Chanel musste zuerst von den Kennern hier gekrackt werden, damit es über Satellit empfangen werden konnte, klappte dann aber bestens. Eigentlich hat mich Tina – eine angehende Dr. im Fachgebiet Geographie und heute angestellt an der AUC – eingeladen für diesen Event bei ihrem Freund zuhause. So kam es, dass wir die Vorausscheidung live und hoch über den Strassen von Kairo unter freiem Himmel mitverfolgen konnten. Zusammen mit ihren Kollegen, einem Amerikaner, einer Französin, drei Ägyptern, sowie Tina als Deutsche und mir als Schweizer waren sozusagen eine neutrale Kommission zur Beurteilung der ausgestrahlten Vorführungen. Von den 28 Teilnehmenden Ländern erkoren wir knappe fünf als nicht schlecht, nebst all den anderen echt miserablen Aufführungen. Und siehe da, gerade eine von diesen fünf machte es in den Final… Hmm – was soll das? Früher war alles besser, nicht? Irgendwie war doch der ganze Event eher peinlich, unter der Vorstellung dass dies Europa repräsentieren soll… Musste mich doch fast ein wenig schämen für Europa! Da gefällt mir doch prompt die lokale Musik hier in den arabischen Ländern noch besser. Denke würde diese sogar noch dem Beitrag von unserem Energy Milk BoBo vorziehen. Interessant waren die Reaktionen der anwesenden Arabern über den Beitrag von Israel: Puusch de Botton…

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Gut ausgeschlafen geht’s am Mittwochmorgen zuerst aufs Konsulat von Saudi Arabien. Bei meiner Ankunft werde ich umgehend auf 1:00 Uhr Nachmittags vertröstet – doch so schnell gebe ich hier nicht auf. Auf einem Stapel rund 5m hinter der dicken Glasscheibe entfernt erkenne ich einen roten Pass. Eine Farbe die auf diesen Stapel’s hier kaum anzutreffen ist. Insistierend bleibe ich vor dem Schalter stehen und deute auf meine stolze Entdeckung. Prompt kriege ich mein lange ersehntes Saudi Visa – so zu sagen frisch von der Presse. Sechs Wochen intensives bangen, ohne zu wissen ob ich es schlussendlich kriegen werde.

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Voller Hoffnung auf eine Antwort machte ich mich am Montagmorgen auf den Weg zur Botschaft von Saudi Arabien. Wie könnte es anders sein – werde wieder um zwei Wochen vertröstet. Ich solle mich doch bitte dann nochmals bei Ihnen melden. Man – allein der Gedanke an weitere zwei Wochen in dieser Stadt und dem Land machen mich irgendwie krank. Nun ja, werde meine dritte Rundreise wohl ein wenig ausgeprägter gestallten – geht mir durch den Kopf. Dennoch war dies bisher der grösste emotionale Tiefpunkt auf dieser Reise. Wenn es so weitergeht, wird es allmählich eng mit dem Erreichen von Sibirien vor dem Wintereinbruch.

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Wieder vergingen einige „erholsame“ Tage in Kairo… soweit noch immer ohne Antwort von der Saudi Arabischen Botschaft. Man könnte fast sagen es sei richtig langweilig hier! Und das in einer Stadt wie Kairo?!? Nunja, wie ihr mich in den letzten Wochen bereits kennen gelernt habt, sehnt sich mein Wesen nach Natur und einsamen - aber wilden Eindrücken. Natürlich hat Kairo einiges an Skuriosem und Fremden zu bieten, doch irgendwie reizen mich diese Dinge im Moment eher weniger. Das ägyptische Museum, die verschiedenen Pyramiden, die Märkte und das Stadtleben habe ich bei diesem, wie auch in den letzen Besuchen hier bereits weitgehend auf mich wirken lassen, nebst den nun unzähligen Besuchen auf den ägyptischen bürokratischen Institutionen (Verkehrspolizei, Touristenpolizei, Passbüro, Zollamt, …) oder auf den ausländischen Botschaften. Mehrmals schon habe ich versucht ein Ort der Ruhe zu finden in der Stadt oder in der Umgebung – soweit jedoch ohne Erfolg. Entweder soll man einen hornenden Preis (zumindest für Ausländer) bezahlen für den Eintritt in einen der weinigen Parks oder man wird binnen wenigen Minuten von neugierigen Einheimischen umringt – aus Interesse zum Motorrad. So richtig für sich und in der Natur kann man in dieser Stadt kaum sein.

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Heute ist der erste Mai – „der Tag der Arbeit“ denken jetzt wohl die meisten… Doch nicht nur das! Viel wichtiger ist, es ist der erste Geburtstag meiner GS! OK, jetzt wollen wir ja nicht übertreiben… dennoch lag der heutige Tag ganz im Zeichen meines Kumpels.
Wie es sich gehört zum Geburtstag eines echten Motorrades kriegte es einen Ölwechsel, einen neuen Ölfilter, einen neuen Luftfilter, vier nagelneue Zündkerzen, neues Öl im Endantrieb, sowie tip top eingestellte Ventilspiele auf beiden Seiten. Man kann fast sagen ein echte Service-Inspektion, und das mitten in Kairo bei einem Honda und Yamaha Händler, ganz in der Nähe meiner Unterkunft.
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Nach einer gut vierwöchigen „Sendepause“ gibt es nun schon bald wieder neue Berichte im Blog. Vier Wochen in denen sich viel getan hat. Man kann es als kleine „kreative Auszeit“ ansehen, denn meine Art zu reisen hat sich seither schon ein wenig geändert. Nicht das Vorwärtskommen in Richtung Osten steht nun im Vordergrund, sondern ein intensiviertes Leben und Erleben – der eigentlichen Absicht dieser Reise. Auch reisen muss gelernt sein!

Zugegeben, hätte ich mein Visa für Saudi Arabien heute, würde ich vermutlich gleich wieder weiterfahren wollen...

Doch in dieser ungeplanten Pause konnten einige neue, sehr interessante Bekanntschaften gemacht - sowie auch Bekannte besucht und Freundschaften weiter aufgebaut werden. Ungewöhnliche Einblicke in für mich bisher weitgehend fremde Kulturen mit deren Ansichten wurden erlangt. Auf der anderen Seite durfte ich auch die komplizierte und für mich undurchsichtige Bürokratie von Ägypten kennen lernen. Unter dem Motto „be part of the game“ konnte ich jedoch auch daraus Spannendes erleben und teils sogar echten Gefallen daran finden…

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Die Tage verbrachte ich ausschliesslich in Kairo. Einerseits um mein Transit Visa für Saudi Arabien versuchen zu organisieren, andererseits um die Stadt genauer kennen zu lernen. Natürlich tat es wieder mal gut einfach ein paar Tage auszuspannen und am selben Ort zu verweilen. Die vielen neuen Eindrücke der Wochen zuvor muss man ja auch irgendwie verarbeiten- sonst erscheinen die schönsten Gegenden und Impressionen als langweilig und „normal“. Denke, genau dieses Phänomen konnte ich an mir selbst feststellen in den letzten Tagen.

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Markiert in: Egypt

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Gut ausgeschlafen machte ich mich auf den Weg zum Motorrad. Zwar wurde die Alarmanlage in der Nacht nicht mehr ausgelöst, es fehlte aber der Schaumstoffhalter für mein GPS und Telefon im Halter. Natürlich war niemand am Motorrad und niemand wusste wo das Teil sein könnte. F.ck! Das erste Mal auf dieser Reise wurde mir was gestohlen – und erst noch was, dass für niemanden von irgend einem Nutzen sein könnte.
Von nun an fahre ich halt herum mit dem Telefon schräg im Halter… Ist ja halb so schlimm. Bedingt durch einen starken Seitenwind, nahm ich die grosse Strasse in Richtung Alexandria. Es ist recht eindrücklich, wenn der Sand quer über die Strasse weht, die Sicht verschlechtert und durch alle Kleider und Ritzen im Helm auf den Körper trifft. War echt froh, als rund 200km später der Wind abschwächte und wieder ein angenehmes Vorwärtskommen auf dem Motorrad zuliess.
Auch diese Gegend hier erachtete ich nun als irgendwie monoton. Gerade Strassen, rechts und links so was wie Wüste ohne Dünen und fast keine Leute anzutreffen. Das einzig interessante sind die Kamele ab und zu auf der Strasse, wie auch in Tunesien und Libyen. Der Unterschied zu den Ländern zuvor ist, dass die Überreste der Viecher oft such am Strassenrand anzutreffen sind – vermutlich überfahren von LKW’s.

Markiert in: Egypt

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Am Morgen genoss ich das Frühstück des Hotels. Gut, es gab Brötchen, Sterichkäse, Cookies, Saft und Kaffee aber ich providierte auch von diesem beschränkten Angebot.
Weiter in Richtung Norden, hatte es wider eine von UNESCO geschützte römische Städte. Wie bereits in meinem Berichten erwähnt, scheine ich nicht ein normaler Tourist zu sein. Ich beschränke meine Besichtigung auf Fotos von Ausserhalb der Abgrenzung.

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Auch hier sind die Überreste der römischen Zeit bis heute in einem riesigen Gebiet in gutem Zustand anzutreffen. Die meist leeren und kurvigen Strassen führen teils durch die antiken Sehenswürdigkeiten, in Richtung Mittelmeer. Wieder einmal eine ideale Gegend für Motorradfahrer. Die Fahrt bis nach Bengazi begann mich langsam zu langweilen, denn die Strassen führten schnurgerade durch die Wüste. Ist zwar interessant am Anfang, wird aber bald einmal sehr monoton.

Markiert in: Egypt Lybia

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Die frühe Sonne und damit die ansteigende Temperatur im Zelt weckten mich am Morgen. Es war nun Zeit für Etwas, worauf ich mich seit Wochen freute: Ein echtes Schweizer Müesli, zubereitet mit frischem (Mager-)Milchpulver im Trinkbecher vom Schweizer Militär. Man, schmeckte das gut!
Eigentlich hatte ich vor, die direkte Strasse durch die Wüste in Richtung Tubruk zu nehmen. Bei der Abzweigung entschied ich mich aber kurzerhand die längere Route über die Green Mountains im Norden zu nehmen. Ein Entscheid, denn ich nicht bereute. Meine Karte liess mir hier nun wieder die Wahl von verschiedenen Strassen, die um Bengazhi in Richtung Norden führen. Der Besuch eines Mausoleum, dass auf meiner Karte mit einem Stern gekennzeichnet ist, war irgendwie enttäuschend. Zugegeben, was kann man von einem Mausoleum erwarten, aber ein kleiner Platz ausserhalb einer kleinen Stadt mit einem unscheinbaren Marmorklotz in der Mitte und einem Bild des islamischen Revolutionsführers im Hintergrund hat es mir nicht wirklich angetan.

Markiert in: Lybia

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Wie mit Osama abgemacht, war der Guide um 07:30 vor Ort. Besser gesagt, sie fuhren zu zweit in einem Mercedes Sprinter auf, aufgrund der „angedrohten“ hohen Geschwindigkeit für die Durchreise mit dem Motorrad. Zuvor kriegte ich natürlich wider einen frisch gebrauten Neskaffee mit bestem Citronencake. Der Abschied von Mohamed gestaltete sich kurz – obwohl er in den letzten beiden Tagen zu einem guten Freund geworden ist. Es ist irgendwie schwierig für mich, wie kann ich mich für die freundlichste Gastfreundschaft revanchieren?

Markiert in: Lybia

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Frischer Kaffee, Cookies und frisch gebackene Cakes wurden mir am Morgen pünktlich um 09:00 serviert. Ich fühlte mich irgendwie wie im falschen Film – wie habe ich dies alles verdient?
Mohamed führte mich anschliessend durch die Stadt Tripoli und zeigte mir die lokalen Sehenswürdigkeiten. Ausserdem fuhren wir zum Neubau seines neuen Fabrikationsgebäudes. Tausende frischer Croissants, Cupcakes und weitere feine Gebäcke sollen bereits in wenigen Monaten aus dieser Lokalität ausgeliefert werden. Seine Kundschaft sind weitgehend Distributers, die die Produkte im ganzen Stadtgebiet weiterverkaufen an kleinere Händler.
Ausserdem sind er und weitere Familienangehörige Besitzer verschiedenster Firmen. Nebst einer Hamburgerbuns Fabrik, besitzen sie auch ein Importgeschäft für feinste Vorhangsstoffe und italienische Fenster-Rollladen. Es ist für mich ausserordentlich interessant, mit Mohamed über seine zukünftigen Geschäftsvisionen zu philosophieren. Es gibt da ein paar Ideen, die durchaus lukrativ sein könnten. Bin sehr gespannt was daraus wird.

Markiert in: Lybia

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Schon früh ging es heute los, denn ich wollte sicher sein, um 12:00 die tunesische Grenze überschritten zu haben. Denn dann habe ich mit Osama, meinem Grenz-Guide mit meinem Einreise Visa beim libyschen Grenzposten abgemacht. Doch zu meinem grossen Erstaunen hatte ich die Ausreise aus Tunesien innerhalb von 20 Minuten abgewickelt. So ein schweres Motorrad schein auch hinter einer langen Autokollone aufzufallen – ich wurde jedenfalls sofort ganz nach vorne gewunken, an ein sonst geschlossenes Grenzhäuschen. Einer der herumstehenden Beamten kümmerte sich sofort um mich und so war das Administrative innerhalb kürzester Zeit erledigt.
Hätte ich doch am Morgen auf meinen Köroper gehört, denn der deutete klar auf ein langes Ausschlafen hin (Nunja, dies tut er eigentlich jeden Morgen – bis so um ca. 11:30, dann kommen die ersten Hungergefühle und überwältigen den Drang nach langem Schlaf normalerweise.

Markiert in: Lybia Tunisia

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Wie am Vorabend mit Mohamed besprochen, stand um 08:00 das Frühstück bereit. Frisches Baguette, Butter und Feigenmarmelade, zusammen mit einem Kaffee sind durchaus ein guter Start in den Morgen. Mohamed wünschte, dass ich zusammen mit Ihnen Fotos vom Hotel schiesse mit meiner Kamera-Ausrüstung. Sie möchten gerne ein Bild von mir und meinem Motorrad vor Ihrem Haus, damit die dieses als Poster aufhängen können. Ein echter Globetrotter sei bisher noch nicht bei Ihnen übernachtet. Gesagt – getan, ich brannte Ihnen direkt vor Ort eine CD mit den gewünschten Bildern.

Gestärkt mit einem Kilogramm frischen Datteln aus der Region machte ich mich auf den Weg in Richtung Osten.

Markiert in: Tunisia

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Der Tag begrüsste mich auch heute mit leichtem Regenschauer. Vielleicht desshalb schaffte ich es wieder nicht vor 09.00 aus dem Haus, respektive aufs Moped zu kommen. Der Unterstand meiner GS wurde zu dieser Zeit bereits wieder zu einer LKW-Garage umfunktioniert. Knapp am Lenker vorbei, stand nun ein Transporter zur Reparatur. Kein böses Wort vom Besitzer der Garage - nur ein freudiges Bonjour bekam ich für meine Verspätung zu hören. Von dieser Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz können wir uns in Europa durchaus ein Stück abschneiden.

Das Tanken ist jedes Mal wieder ein Erlebnis. Denn ein solches Motorrad bekommen die Leute nicht jeden Tag zu Gesicht. Hier in diesem Fall startete fast ein Kampf - welcher der beiden Tankwart’s das Moped nun betanken durfte... Mich kümmerte dies jedoch weniger - war eigentlich nur wieder erstaunt über den hohen Benzinpreis. So kostet ein Liter Bleifrei an einer offiziellen Tankstelle hier bereits wieder knapp einen Franken. Vor den Städten in dieser Region wird jedoch ein regelrechter Benzin-Schwarzmarkt betrieben. Ein Kanister mit 20lt Inhalt kann so für gut die Hälfte gekauft werden. Solange es aber echte offizielle Tankstellen hat, ziehe ich diese meiner GS zuliebe vor. Gemäss Erfahrungen anderer Reisenden sei die Qualität dieses Benzin durchaus nicht schlecht, denn es stamme direkt aus Lybien – wo es die besseren Raffinerien gäbe als in Europa… Ich weiss ja nicht…

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Gut ausgeschlafen machte ich mich am Morgen um 08:59 auf die Suche nach dem versprochenen Frühstück im Hotel. Irgendwie bin ich aber zu spät – denn es gibt da nur bis 09:00 ein Frühstück… Naja, man kann nicht immer gewinnen – besonders nicht bei den Preisen. Mit all meinen Sachen gepackt begebe ich mich auf den Weg zum Parking auf die andere Strassenseite. Es ist sau-kalt und der Himmel bringt was zwischen Regen und Schnee zur Erde.

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Markiert in: Algeria

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Kurz nach halb neun war die GS und ich wider zu neuen Abenteuern bereit. So ohne Zelt zusammenzupacken und abzuwaschen kommt man definitiv schneller auf die Strasse. Doch das der Kick in der Wildnis zu nächtigen fehlt auf der einen Seite, andererseits passt es auch nicht ganz in mein Budget täglich ein Hotel aufzusuchen.

Nun, die Temperaturen lagen auch an diesem Morgen bei rund 6 Grad und auch der starke Wind schwächte im Verlauf des Vormittages ab.

Das bewölkte Wetter, die kühlen Temperaturen und die karge Gegend kreierten dennoch eine ganz spezielle Stimmung. Kaum bog ich ab den grossen Strassen ab um einige Bilder auf dem Schotter zu schiessen, kam das Gefühl der Freiheit, der Wildnis, aber auch der Einsamkeit. Man weiss, dass rund 50km vorwärts und 50km zurück keine echte Siedlung anzutreffen ist. Für mich irgendwie eine tolle Erfahrung.

Markiert in: Algeria

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Am Morgen war der Ort des Campings doch irgendwie enttäuschend. Viele andere Touristen waren auch da und der Meeresabschnitt war nicht gerade überwältigend. Dies brachte mich dazu relativ früh aufzubrechen auf der Autobahn in Richtung Alicante.

Der Fährhafen war schnell gefunden – und die Fähre hat auch schon angelegt.

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Markiert in: Algeria Spain

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Der Vormittag verbrachte mein PC damit, die Bilddaten der vergangenen Tage aufs Internet zu laden… Da fragt man sich echt, ob man auch zukünftig auch alle Bilder im hochauflösenden Format schiessen will. Naja, man weiss ja nie, was damit mal angefangen wird. Ich nutzte somit die Zeit gleich damit Geld auf einer Bank in kleinere Noten zu wechseln, sowie ein Packet mit den ersten „unnützen“ Sachen aus Spanien in die Heimat zu senden. Letzteres war ein interessantes Unterfangen: Die Post führte nur fertige Kartons, die rund dreimal zu gross für mein Material waren. Konnte den restlich Platz mit Zeitungspapier ausfüllen, damit die Bücher, Winterhandschuhe, Wintersocken und Karten doch noch ein wenig Halt im Karton fanden. Die Angelegenheit kostete dann sagenhafte 28 Euro – ein Packet mit 2.2kg von der Region Malaga in die Schweiz. Das Ganze in einer Poststelle, in welcher keiner der Beamten eine andere Sprache ausser Spanisch konnte.

Markiert in: Spain

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In der Nacht wachte ich mehrmals auf mit starken Halsschmerzen – wie in der Vergangenheit bereits schon mehrmals, jedoch zum letzten Mal vor einigen Jahren. Mein Arzt wollte die Rachenmandeln eigentlich bereits entfernen lassen- doch wieso auch, mit den richtigen Medikamenten ging es in ein paar Tagen wieder weg – dachte ich mir damals. Heute wäre ich froh darüber. Dieses Mal kam es nicht wie angeschossen, denn bereits vor einigen Tagen im kühlen Regen starteten die ersten Anzeichen einer Entzündung. Nun, jetzt ist sie hier und mein Körper wehrt sich nun mit Unterstützung von Mebucaiine f mit allen Mitteln dagegen.

Am Morgen entschied ich mich den Tag langsam anzugehen, denn die Fähre geht nun ja erst in zwei Tagen ab Alicante. Die Sonne schien bereits ab neun Uhr, was mich darauf brachte alles feuchte und teils noch nasse Material draussen trocknen zu lassen. Ein echter Frühlingsputz im Campingstyle folgte. Sogar die Schweizer Militärschuhe kriegten ihre Portion schwarze Salbe. Im Militär nennt man diese Aktionen PD/ID... (Bin froh hab ich dies nun komplett vorbei!)

 

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Wir gönnten uns einen Tag frei. Oder besser gesagt ich gönnte mir diesen, Urs opferte seinen letzten Tag in Porto vor seiner endgültigen Rückreise in die Schweiz – und Antritt seiner ersten echten Arbeit, in Stans – nach seinen vielen Jahren als Student (Sorry Urs, musste ja was ironisches gesagt sein, habe selbst ja auch nichts Besseres zu tun )!
Die Stadt Porto hat vielerlei Hinsicht was zu bieten. Nebst den obligatorischen architektonischren Sehenswürdigkeiten, genossen wir die Aussicht zur Stadt und philosophierten bei einem Glas Portwein über Urs’s grosse gedankliche Erfindungen – und mussten die Neuste davon leider auch gleich wieder vergraben, denn noch sind die Gesetze der Physik nicht zu umgehen. Naja, man kann ja auch nicht immer gewinnen.

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Was für ein erfrischendes Erwachen. Bei einer kühlen Meeresbrise und gerade noch 9° genoss ich mein Frühstück am Meer. So nennenswert war es im Prinzip nicht, dennoch verspeist man nicht alle Tage Migros-Farmer Riegel am Meer, oder?
Mit dem Zusammenpacken habe ich noch so meine Mühe, denn diesmal dauerte die Prozedur eine ganze Stunde bis alles am richtigen Ort auf dem Motorrad verstaut war. Habe ja Urlaub und eh nichts Besseres zu tun dachte ich mir und musste über mich selbst lachen. Wie ich wohl in ein paar Monaten darüber denken werde? Bin jedenfalls sehr darauf gespannt.
Die Fahrt führte weiter auf kleinen Strässchen ans Cabo Fisterra, dem westlichsten Punkt von Spanien. Das Dorf selbst sagte mir nicht allzu viel, doch die Leuchtturm-Warte selbst hatte für mich schon was Eindrückliches. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt fest im Glauben war, dies sei der westlichste Punkt vom Festland Europa

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Wie der Morgen auch gestartet hat, lief es den ganzen Tag weiter. Kurvige kleine Strässchen führten mich wieder runter nach Bilbao, wo ich aufgrund des startenden Regens auf die Autobahn wechselte. Nicht nur dies alleine war der Grund dazu, sondern auch die plötzliche Erkenntnis, dass Spanien doch ein recht grosses Land ist - und ich doch morgen Abend in Porto mit einem Kollegen abgemacht habe. Effektiv führte mich die Autobahn nur die ersten paar Kilometer westlich. Anschliessend folgten abwechselnd Nationalstrassen und Baustelle für die in Errichtung stehende Autobahn. Hatte eigentlich nichts dagegen, denn so sparte ich wieder ein paar Euro ohne die lästigen Autobahngebühren.

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Nach einer grandiosen Fahrt durch die Strassen am Meer nördlich von Bilbao, sitze ich hier in einem Pub namens „Willows Tavern“ und schaue den Fischern bei der Arbeit zu.

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Früh morgens ging es weiter mit dem Ziel Mittelmeer. Nach einer Irrfahrt durch den strömenden Regen am Meer entlang, entschied ich mich wieder auf die Autobahn zu wechseln. Die rein für den Sommertourismus ausgelegte Region erschien in dieser Situation nicht gerade attraktiv für ein intensiveres kennen lernen. Irgendwie kommt man auf der Autobahn auch einfach schneller vorwärts. Nicht das schnelles Vorwärtskommen das Ziel dieser Reise ist, aber in den ersten Tagen habe ich relativ grosse Abschnitte vor zurückzulegen.

 

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Der intensive erste Tag des Abenteuers ist vorüber. Ich sitze hier ca. 2km entfernt von der antiken „Pont du Gard“ an einem ruhigem Fluss. Weit und breit keine Meschenseele – bei angenehmen 15° Grad einfach nur idyllisch.

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Er ist weg! Mit 34 Minuten Verspätung und nassem Sonnenschein ist Tom in Gempenach (FR, Schweiz) losgerauscht. Erstes Ziel: Nimes, Frankreich – hat er uns zumindest Glauben lassen.
Eins muss man ihm lassen: Nicht jeder kann eine eigene Motorrad-Eskorte vorweisen. Da könnte man gar neidisch werden. Wenn man aber bedenkt, dass in seinem Rucksack geschätzte 3 Liter Leitungswasser (by Wasserversorgung Gempenach) vor sich hinblubbern, dann erübrigt sich der Neid wieder.

 

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Ganz unter dem Motto „Wenn man sonst nichts besseres zu tun hat...“ geht es schon bald los! Letzte Vorbereitungen sind im Gange, der Töff ist auch schon fast bereit und die Route für die ersten Tage mehr oder weniger definiert. Diesen Samstag um 11:00 startet der Motor der voll beladenen GS das erste Mal auf dieser langen und abeteurlichen Reise. Doch bevor die Räder die ersten Meter losrollen, sind natürlich alle Freunde, Bekannte und Interessierte herzlich eingeladen in Gempenach eine kleine Stärkung gegen den Hunger und gröbsten Durst zu schlürfen. Würde mich sehr freuen – Dich und Deine Freunde ab 09:30 zu sehen – oder sogar mit Euch den ersten Teil zusammen zu fahren. Bereits auf der ersten Etappe soll es etwas wärmer werden – oder anders gesagt es geht los in Richtung Südfrankreich. Als kleine Ergänzung zum eher speziellen Eingangs-Motto: War bisher einer der herzlichsten Kommentare zur geplanten Reise, nachdem die Person einen Zeitungsartikel

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An der SwissMoto (15.2.07 – 18.2.07) war mein fertig ausgestattetes Baby am Bridgestone Stand ausgestellt und wurde von vielen Messebesuchern bereits bewundert und gehätschelt. Zwar bereits mit über 22’000km auf dem Buckel, glänzte es voll mit Sponsoring Klebern beklebt lachend vor sich hin. Zu stark soll es sich aber nicht an den sauberen Zustand gewöhnen – den so sauber herausgeputzt war es seit neu her nicht – und wird bestimmt nicht so bald wieder – versprochen!

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