Three Pairs Of Underwear

Nina

Nina

Tomsride: noch nicht dabei
Three-Pairs-Of-Underwear: Hinten drauf
GoesNorth: mit dem eigenen Töff

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Um den Titel dieses Blogs zu verstehen, muss ich kurz ausholen und über eine Begegnung in der Türkei erzählen. Wir hatten uns gerade für eine Pause in den Schatten der Bäume einer unwegsamen Allee in der Nähe eines Ackers zurückgezogen. Da knatterte ein Roller mit zwei Mann Besatzung auf uns zu. Je näher sie kamen, umso größer wurden ihre Augen, beim Anblick unserer Enfields. Da der Weg recht eng war und sie an uns vorbei zirkeln mussten, nutzten sie die Gelegenheit um neben uns anzuhalten. Ein bisschen Englisch sprachen sie auch und fingen an die üblichen Fragen zu stellen, wie viel Leistung haben die Maschinen, wo kommen die her, was kosten die und eben auch die Frage, wo wir her kommen. Als wir die Frage mit Oman beantworteten, wussten sie zunächst nicht von was wir sprechen, als wir dann Dubai und die Emirate erwähnten, leuchten ihre Augen auf und wie aus einem Mund kam ein zufriedenes: “Ach, aus ARABISTAN!“ Wir nickten etwas verdutzt, sie bedankten sich freudig für das Gespräch, wünschten uns alles Gute für die Weiterreise und verabschiedeten sich. Naja und irgendwo haben wir auch schon mal den Ausdruck „Stanländer“ gehört – wo dieser Bereich aufhört ist ja Nebensache. ;-)

Markiert in: Bulgaria Turkey

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Wie zurück in eine andere Welt geschubst kommen wir uns vor, als wir die Lenker von der Mountain Lodge talwärts richten als wären wir noch nicht bereit für das Leben „da draußen“. Zwar cruisen wir in unzähligen Kurven durch nicht enden wollende Pinienwälder und immer wieder stockt uns bei der Aussicht der Atem. Dennoch, langsam aber stetig verlassen wir das etwas gemütlichere Landleben, wo es nach frischem Gras duftet, die Arbeit von Hand oder mit Hilfe von Maschinen verrichtet wird, die bereits etwas in die Jahre gekommenen sind, wo noch mit Eselskarren transportiert wird, die Fortbewegungsmittel mehr Lärm als Leistung produzieren und die Menschen noch Zeit haben für einen Schwatz zwischendurch.

Markiert in: Turkey

Also eine kurze Begegnung aus Kappadokien muss ich an dieser Stelle noch loswerden, wir haben herzlich gelacht.

Wir folgten nahe Ürgüp der Beschilderung „Underground City“ und halten kurz vor erreichen auf einer Zufahrtstraße, weil mein Töff entschieden hat, genau hier die 10’000 km voll zu machen. Ein paar Kinder kommen angelaufen und schauen neugierig zu wie wir wie wild den Tacho fotografieren.

Markiert in: Turkey

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Ich krabble früh morgens aus dem Zelt, weil mich ein ungewöhnliches Geräusch geweckt hat. Wir sind inzwischen in Kappadokien, es ist 5:30 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf. Da ist es wieder, es faucht aus der Luft. Dann ist auch mir klar, es sind Heißluftballons, ein gutes Dutzend schwebt über der eindrücklichen Kulisse im Tal vor uns – dies Rundfahrten in der aufgehenden Sonne kann man hier überall relativ günstig buchen.

Markiert in: Turkey

Meine Befürchtungen, dass es nun schlagartig richtig kühl geworden ist oder womöglich bald zu regnen beginnt, haben sich nicht bestätigt. Als wir gegen Mittag starten, zeigt das Thermometer wieder warme 43 Grad an.

Auf einer gut ausgebauten, autobahnähnlichen Straße geht’s aus der Stadt in Richtung Berge. Eine Staubwolke neben der Straße erweckt unsere Aufmerksamkeit und gleichzeitig setzen wir den Blinker zum gegenüberliegenden Straßenrand um uns den Grund näher anzusehen – ja hier kann man einfach die Gegenfahrspur kreuzen - guckt nämlich keiner. ;-)

Markiert in: Iraq Turkey

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10.07.2013 nun hat also der Ramadan begonnen, oder „Ramazan“, wie man hier sagt. Ja der kleine Unterschied ist wichtig, denn als wir gefragt haben, wie das hier so im „Ramadan“ läuft, wusste niemand wovon wir sprechen. Dann konnte man uns aber beruhigen, alle Tankstellen und auch Lebensmittel Geschäfte seien normal geöffnet. Beruhigt sind wir auch, dass es in unserem Hotel heute ganz normal bis um 9 Uhr Frühstück gibt und wir sind nicht mal die einzigen Gäste, die gemütlich speisen.

Markiert in: Iran Turkey

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Nach einer kurzen Tagesetappe verbringen wir eine Nacht in Yasuj „Der Hauptstadt der Natur“. Wie dieser Beiname entstanden ist, können wir uns nicht wirklich erklären. ;-) 

Der nächste Tag startet allerdings vielversprechend. An der Landschaft können wir uns kaum sattsehen. Die Straße windet sich durch die Berge einige Kurven hinauf und gleich wieder einige Kurven hinab. Dazwischen mal ein Tunnel – deren Anblick mich direkt an die künstliche Welt einer Miniatureisenbahn erinnert.

Auch Tom scheint die Fahrt sichtlich zu genießen und fährt voraus. Ich traue den gut abgenutzten Straßen nicht ganz und folge etwas langsamer.

Markiert in: Iran

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Wir sind einfach keine Stadtmenschen – Shiraz hat uns nicht überzeugen können, länger zu bleiben. Dafür gibt’s schon bald etwas Kultur - Persepolis ist das nächste Ziel.

Markiert in: Iran

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Erstaunlich, wie sich innerhalb eines Landes die Verhaltensweise der Leute gleicht. Immer wieder passiert es uns, dass wir bei Überlandfahrten von Autos mit iranischen Fahrern überholt werden, die dann aber in gleicher Geschwindigkeit neben uns her fahren. Man versucht sich in Farsi mit uns zu unterhalten, merkt dann dass das nicht klappt, beendet den Überholvorgang in einer haarscharfen Aktion, weil zufällig Gegenverkehr auftaucht - das heißt man fährt vorbei und verengt unsere Fahrspur erheblich.

Markiert in: Iran

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Endlich rollen wir auf die erste öffentliche Straße im Iran. Es hat weniger Verkehr als ich für Bandar Abbas erwartet habe. Gefühlt sind zwar weniger Fahrzeuge auf der Straße als im Oman aber dafür nimmt man es hier mit den Fahrbahnmarkierungen nicht so genau – als Verständigungsmittel dient die Hupe. Die Gegend selbst wirkt etwas trostlos, es ist staubig, laut uns heiß. Entlang der Strasse gibt es simple zweistöckige Gebäude, oben wohl mit Wohnraum, unten mit kleinen Geschäftslokalen. Die Menschen sitzen draussen vor dem Eingang und warten auf ihre Kundschaft. Reifenreparaturen, Ölwechsel, Tante-Emma Läden, Kleidergeschäfte und Einraumbüros für irgendwelche Geschäfte sind zu sehen.

Markiert in: Iran

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15:35 Uhr, ein paar Minuten zu spät rollen wir durch das Eingangstor vom Frachthafen in Sharjah. Wir schlängeln uns vorbei an riesig wirkenden LKW die ihren Weg an die verschiedenen Gates suchen bis wir schließlich ein Schiff entdecken mit der Aufschrift Iran. Der Rost ist nicht zu auffällig und auch sonst macht der Kahn den vielversprechenden Eindruck, dass er nicht vor der Ankunft im Iran sinken wird. Einige Männer in Arbeitsoveralls sitzen davor, spielen Karten und bewachen scheinbar die offene Laderampe des noch fast leeren Schiffes.

„Nach Iran?“ Entgegnet der eine ungläubig auf unsere Bitte, einfahren zu dürfen. „Hm wenn alles geladen ist, so gegen 18 Uhr könnt ihr drauf.“

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Ein kurzer Besuch beim Royal Enfield Dealer in Dubai bevor es morgen los geht – nur noch eben zwei zusätzliche Ölfilter kaufen...

Ja denkste! Bei meinem Töff ist der Laderegler am letzten Tag in Muscat abgebrochen – das konnten wir recht gut mit Draht beheben und Toms Töff ist ja schon seit dem ersten Tag schief – also vermutlich sind alle Enfield’s schief - aber wer braucht schon eine gerade Fahrspur.

Markiert in: UAE

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Herrlich, nach einer ruhigen Fahrt mit der Fähre – wobei sich ruhig auf die See bezieht -  erreichen wir Khasab pünktlich am Nachmittag um Fünf.

Die Ohren klingeln uns noch ein wenig nach, denn wir saßen im Familien Abteil – um uns herum turnten und quietschten die Kinder der Mitreisenden lustig umher. Nicht gerade förderlich für einen positiven Entscheid in Sachen Familienplanung... kann mal jemand das Kind wieder mitnehmen? ;-)  - Puh

Markiert in: Oman UAE

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Mal eben zwei Motorräder im Oman kaufen und damit zurück in die Schweiz fahren. Klingt einfach, oder? Naja, ganz so schwer ist das auch nicht; zumindest das Kaufen - aber dann geht’s erst so richtig los. 

Unsere beiden Mädels kommen zwar aus Indien, wurden aber von unserem Royal Enfield Händler (Ani) in Muscat beim Importeur in Dubai abgerufen. Das heißt zunächst kam mal ein Töff in Muscat an. Die 10 Tage, die Tom vor mir im Oman angekommen ist hat er fleißig genutzt, um alles zu arrangieren, damit wir bei meiner Ankunft einen fahrbaren Untersatz haben.

Besser konnte das Timing gar nicht sein. Am Abend spät reise ich in Muscat an. Natürlich schlafen wir beiden mal wieder aus uns werden am Morgen – so gegen 9 Uhr von Ani´s Anruf geweckt.

Markiert in: Oman

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Endlich, endlich ist es soweit. Es ist Zeit, wieder mit dem Schreiben zu starten. Ok, eigentlich wäre schon lange ein Blog fällig gewesen, denn schließlich sind wir schon seit Februar wieder im Oman. Allerdings waren die Tage bis zur Abreise aus der Schweiz mal wieder bis zur letzten Minute vollgestopft. Aber wer kennt das nicht?
Nicht? Dann solltest du das unbedingt mal ausprobieren. ;-)

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Brrr, diese Nacht im Zelt war unangenehm kalt. Bisher hatten wir es meist eher mit trockener Kälte zu tun. Aber hier ist der Boden sehr feucht. Der Schlafsack leistete zwar sein Bestes, aber die Matten konnten nicht viel entgegensetzen. Jedesmal, wenn ich mich umdehte, kroch diese fiese, feuchte Kälte unter mir nach und schien die dünne, wärmende Luftschicht um mich herum aufzufressen.

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Wir haben gestern Abend im schlechtesten Schwimmbad mit dem schlechtesten HotPot auf dieser Reise gebadet. Wieder einmal bestätigt sich unsere Auffassung: Viele Touristen ist nicht immer gut für die Qualität des Gebotenen. Der Ort Geysir wird täglich von unzähligen Touristenbussen angefahren deren Inhalt dann die Wasserfontänen des Stokkur bewundern. Keine Frage, alles hier ist gut organisiert und funktioniert aber der Pool ist nicht gerade sauber und das Wasser ist viel zu kalt. Wir haben uns aber dennoch über die heisse Dusche und den Föhn danach gefreut. Und wir konnten bei einsetzender Dunkelheit unter Nordlichtern baden. Wir sind schon zwei Glückspilze ...

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Zunächst verunsichern wir den Herbergsvater unserer Schlafsackunterkunft, weil wir ihn nach leeren Getränke-PET-Flaschen fragen. Dann verursachen wir eine kleine Sauerei an der Tankstelle.

Dabei ist die Sache doch ganz einfach. Da wir nicht genau wissen, wie lange es auf der Hochlandroute keine Tankstelle gibt, soll noch etwas Extrabenzin mit. Wir haben aber keinen Kanister und deshalb wollen wir das Benzin in (Afrika-) bewährten Limonadenflaschen transportieren. Uns wird aber erst an der Tankstelle bewusst, dass man hier sicher nicht erfreut ist, wenn wir bei dem Versuch die Flaschen zu treffen, mit Benzin kleckern. Dummerweise werfe ich auch noch eine schon halb gefüllte Flasche um. Tücher zum Aufwischen gibt es leider keine. Wir hoffen, dass uns niemand beobachtet hat und beeilen uns von der Tankstelle weg zu kommen - nicht dass es noch Ärger gibt...

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Ganz selten beneiden wir die Menschen, die mit einem Auto hier herum fahren. Eigentlich auch nur dann, wenn grosse Distanzen bei ungemütlicher Witterung in nicht sehr spektakulärer Umgebung zurückzulegen sind - also genau jetzt! Man könnte nämlich von den Westfjorden mit einer Fähre direkt auf die Enklave Snaefelsnes übersetzten. Leider ist es aber so, dass diese Fähre seit dieser Woche an einer anderen Stelle von Island dringender gebraucht wird. So bleibt uns leider nichts anderes übrig, als den Weg aussen herum eigenhändig unter unsere zwei Räder zu nehmen.

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Wir erwachen bei strahlendem Sonnenschein. Es stimmt, die Fjorde haben bei bei dem Wetter nochmals eine ganz andere Schönheit. Über beste Schotterpisten verlassen wir den Platz am Wasserfall. Hinter einer Kurve fühlen wir uns kurz an Afrika erinnert, denn der Untergrund zeigt sich als tiefroter, harter Sand. Hinzu kommen traumhafte Temperaturen von geschätzten 12 Grad, auch der Wind hält sich zurück.

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Erst recht spät finden wir uns in einer kleinen Stadt (Vielleicht 300 Einwohner) ein. Eine Wiese neben dem örtlichen Schwimmbad ist zum campen freigegeben und liegt sogar windstill. Wir sind zu faul zum Kochen und suchen nach einem Restaurant. Dieses finden wir in einem geschichtsträchtigen, alten Haus. Auf der Karte stehen nur lokale Spezialitäten. Als wir die Bedienung nach ihrer Empfehlung fragen, schiesst es aus ihr heraus: "The Minky Wale ist very good" (D = Der Minky Wal ist sehr gut).

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Es ist immer wieder schwierig sich von einer warmen, gemütlichen Unterkunft zu trennen. Wir haben in Akureyri zwei bequeme Nächte verbracht - danke für das tolle Hochzeitsgeschenk! Hier genossen wir es ausserdem, im hauseigenen HotPot den Abend ausklingen zu lassen und mal wieder so richtig durchzuwärmen (Leider klappt das nicht auf Vorrat, aber schön ist es .

Wir fühlen uns ein wenig, wie "ausgesetzt", wenn wir dann die Beine über den Sattel schwingen und so ein warmes "Daheim" wieder verlassen. Es kostet einige Überwindung, den Fuss vor die Tür zu setzen und weder zu wissen, was der Tag bringt, noch wie er endet und vorallem wo. Es kostet aber eben nur kurz diese Überwindung und dann geniessen wir beide wieder die Fahrt auf fast leeren Strassen und Schotterpisten durch ein einmalig schönes Land und die Zeit um uns zu vergessen.

Markiert in: Iceland

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Es ist garnicht so einfach, am Abend die Gendanken zu sammeln und wieder etwas ins Tagebuch bzw. für den Blog zu verfassen. Vermutlich liegt das an der Vielzahl der ständig neuen, gigantischen Eindrücken, die rund um die Uhr auf uns einprasseln.
Inzwischen haben wir uns einige Kilometer vom nördlichsten Punkt und dem Polarkreis wegbewegt. Nächtliche Temperaturen von 4 bis 6 Grad bleiben uns seither ziemlich erspart. Sogar die Sonne lässt sich nun häufiger blicken und wir haben uns bei angenehmen 15 Grad schon selbst ein Softeis gegönnt.

Markiert in: Iceland

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Brrrr, Island (auch Iceland...) macht seinem Namen alle Ehre. Es ist wirklich ganz schön kalt hier. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass wir vor kurzem in der Schweiz bei gut 30 Grad noch einen Sonnenbrand bekamen. Aber wir haben in den letzten paar Tagen schon des öffteren gehört, dass dieser Sommer hier auf der Insel kälter ist als normalerweise. Das hat aber wohl zumindest den Vorteil, dass die Flüsse nicht so hoch sind ;-).

Markiert in: Iceland

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Wiedererwartend, bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir am frühen Morgen den Bahnhof von Hamburg-Altona. Hamburg ist ja durchaus für den Niedergang von häufigem Regen bekannt.

Nun rächt sich ein wenig, dass wir in Lörrach ziemlich als Letzte auf den Wagon gefahren sind. Denn der Zug steht auf einem normalen Bahnsteig eines Sackbahnhofes. Nur am Ende ist eine Rampe um vom Zug herunter zu fahren. Das heisst, wir müssen die gesamte Länge der Autowagons entlang fahren, um den Zug zu verlassen - kein Zwischenausstieg möglich. Das heisst Kopf einziehen, also auf Höhe des Tankrucksacks "parken" und in relativ unbequemer Haltung mit viel dodongdodong und dabei ganz langsam ans Ende fahren. Wie beneide ich in diesem Moment den Harley Fahrer vor mir - aber nur in diesem Moment.

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Rumpeldipumpel macht es, Licht und Schatten wechseln sich ab. Ich halte meine Augen fest geschlossen, doch trotzdem habe ich das Gefühl, ich starre in die kurzfristige Dunkelheit hinein und kann durch die geschlossenen Augenlieder meine Umgebung erkennen. Alles klebt, Tom und ich liegen je auf einer schmalen Matratze eines Sechserabteils des Autozugs von Lörrach nach Hamburg. Wir haben vorher noch Witze über die Deutsche Bahn und ihre Klimaanlagen gemacht. Natürlich funktioniert diese in unserem Abteil nun aber wirklich nicht. Wir versuchen uns aber mit der stickigen Luft und der Wärme zu arrangieren, denn frieren werden wir wohl noch früh genug.

Markiert in: Germany Switzerland

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Hui, so langsam kann ich meine Finger wieder bewegen. Es schmerzt nur noch ein wenig, das Notebook von einer Seite der Wohnung auf die Andere zu tragen. Das Ding ist viel zu schwer, vielleicht sollte ich besser unser neues Reise-net-book nutzen, das ist schön klein und leicht.
Ich weiß nicht, ob ihr diesen fiesen Muskelkater kennt. Den, der einen plagt, wenn man das erste Mal auf dem Snowboard gestanden hat. Oder besser gesagt, nach dem man mehrere Stunden versucht hat, mit dem Brett unter den Füßen aufzustehen. Die Arme schmerzen, die Schultern schmerzen, die Rippen schmerzen, die Beine sowieso, lachen schmerzt, husten schmerzt, eben sogar bis in die Fingerspitzen spürt man es. Genau so fühle ich mich seit dem letzen Wochenende. Ich glaube, Tom geht es auch nicht wirklich besser.

Markiert in: Germany Switzerland

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So, nun wird es langsam Zeit wieder mit dem Schreiben zu beginnen. Ich starte mal mit einem kurzen Rückblick auf das, was bisher geschah. In der Hoffnung, dass es den Ein oder Anderen interessiert, wie sich unser Leben nach Abschluss der Reise entwickelt hat.

Bei der Suche nach einer neuen Bleibe kam uns ein bisschen der Zufall zu Hilfe. Wir hatten uns gerade ein wenig im Sträßchen-Wirrwarr der Mini-Ortschaften verirrt, als ein großes weißes Schild mitten auf einem Acker uns den Weg wies. „Wohnung zu vermieten“
Nach kurzer Besichtigung war alles klar – wir wagen den Schritt raus aus dem Zelt, rein in ein Haus mit festem Dach.
Irgendjemand hat mal vor langer Zeit zu mir gesagt, wenn du nicht fleißig in der Schule bist, landest du mal auf der Straße. Nun, ja. Wir sind im Graben gelandet. Nein, nicht das was ihr jetzt vielleicht denkt. Die Gemeinde Graben, hat nun dank unserer Einwanderung 307 Einwohner und dank mir einen um 0,5 % höheren Ausländeranteil als vorher.

Markiert in: Switzerland

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Wir fühlen uns zwar pudelwohl in Frümsen, dennoch sind wir nach ein paar Tagen erholsamer Pause wieder bereit für eine kleine Rundreise. Im schönen München erwarten uns Theo und Ulla. Ein Paar, dass wir in Nairobi getroffen haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und die wirklich sehenwerte Stadt.
Auf dem Weg zu den beiden stoppen wir im Hauptquartier unseres ehemaligen Arbeitgebers ExtraDivers auf nen Kaffe und einen Plausch, sogar ein Stück Kuchen ist noch für uns übriggeblieben.

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Lange musstet ihr auf diesen Blog warten, Vielen Dank für die Geduld!

Dem aufmerksamen Webseitenbesucher ist sicher nicht entgangen, dass unser Reisetage-Zähler beharrlich auf 1269 Tagen (Tom) und 428 Tagen (Tom und Nina) stehen bleibt. Und durch die Info "wir sind zurück in der Schweiz" haben sicherlich alle gemerkt, dass wir unsere Reise in der Schweiz beendet haben.
Leider hat uns auch schnell der Zivilisationsstress in seiner Gewalt. Und wie es mit unserer Planungsfähigkeit aussieht haben wir ja in Frankreich zur Tour de France gemerkt .

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Fast ein ganzer Monat ist seit dem letzten Blog bereits ins Land gestrichen. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht, vorallem in Gesellschaft von lieben Freunden, Kollegen und Verwandten die nun so lange auf ein Wiedersehen gewartet haben.
Tom und ich befanden uns noch mitten in Frankreich, als wir die ersten zarghaften Versuche unternahmen unsere Route terminlich ein wenig konkreter abzustecken. Doch natuerlich ist vor unserem Eintreffen in Deutschland noch eine ganze Menge Nennenswertes passiert, was wir euch nicht vorenthalten wollen.

Markiert in: France

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Wir haben die Loesung fuer unser Problem mit der langen Tageshelligkeit gefunden. Einfach laenger schlafen und spaeter starten.
Den Tag auf dem Campingplatz konnten wir jedenfalls ganz gut herumbekommen und brechen erst um 18:30 Uhr auf, um noch ein paar Kilometer zu machen.
Das Thermometer zeigt 33 Grad als wir in den Sattel steigen, doch schnell kuehlt es sich herunter, als wir die ersten Berge erklommen haben. Die Luft ist feucht und kalt, dunkle Wolken haengen drohend ueber den Bergkuppen, aber noch regnet es nicht. Das Ziel ist, noch heute Andorra zu erreichen und so fahren wir, in guter Hoffnung die Wolken vor uns her zu schieben, erstmal weiter. Wir kommen an unzaehligen Campingplaetzen vorbei, denn scheinbar sind wir mitten im Rafting-Gebiet (Rafting = Mit Gummibooten einen rauhen Fluss hinunter sausen und meistens auch ins Wasser fallen und nass werden). Uns ist das hier definitiv zu kalt fuer Wasserkontakt.

Markiert in: Andorra France Spain

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Heute Morgen haben wir wirklich einen Rekord gebrochen. Vom Zelt Abbauen bis nach dem Fruehstueck hat es 5 Stunden gedauert. Denn gleich im naechsten Ort bot sich eine gemuetliche Tapas-Bar zum Fruehstuecken an. Natuerlich spricht der verantwortlich Mensch hinterm Tresen Spanisch und sonst nix. Er ist aber super freundlich und gibt auch vor, dass er ein paar Brocken Englisch versteht. Wir versuchen ihm zu erklaeren, dass wir gerne Tapas essen wuerden (was man eben in Nichtspanien so unter Tapas versteht). Da Tapas aber in Spanien eigentlich nur Vorspeise heisst, muessen wir den guten Mann recht verwirrt haben. Denn wir bestellen Tapas und geben ihm zu verstehen, dass wir groooossen Hunger haben und er grooosse Portionen machen soll. Er fragt: „Darf es mit Schweinefleisch sein?“ Toms Augen fangen an zu glaenzen und wir bestaetigen die Frage eifrig mit heftigem Kopfnicken. Als wir dann auch noch entdecken, dass es hier drahtlose Internetverbindug gibt sind wir restlos gluecklich und vertreiben uns die freudige Wartezeit auf unser Fingerfood mit dem Internet.
Die Welt ist noch in Ordnung, als Oliven und Brot den Tisch erreichen. Doch als unser Essen kommt, schauen wir etwas komisch aus der Waesche. Es gibt Schweineschnitzel mit Pommes und 2 Spiegeleiern. Grundsaetzlich nicht so verkehrt, doch wir hatten uns schon so auf leckere Tapasvariationen eingestellt. Leider ist auch das Fleisch eher geschmacksneutral, die Kartoffelstreifen alles andere als knusprig und auch nicht ganz gar. - TAPAS die Erste: Gescheitert!

Markiert in: Spain

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Heute ist es also so weit, es geht nach Spanien, wir betreten europaeischen Boden. Es ist ein komisches Gefuehl. Europa kommt uns so heimisch vor, auch wenn es von Spanien auch noch einige Kilometer bis nach Hause sind. Was haben wir uns manchmal danch gesehnt, wenn wir Tagelang kaum ruhige Momente hatten, weil uns bei dem Halt Menschen umringten, uns beobachteten oder anbettelten. Oder wenn der Heisshunger auf manche Dinge mal wieder sehr gross war.
In den letzten Tagen hier in Marokko haben wir das Reisen wieder sehr genossen und moechten eigentlich noch bleiben. Wie wird es wohl im Europa sein? Ist es wirklich alles so teuer? Ist das Leben dort wirklich so einfach und unkompliziert, wie es uns in der Erinnerung scheint? Gerade haben wir gehoert, dass Spanien von einer Kaeltewelle heimgesucht wird. Sollen wir vielleicht doch noch in Afrika bleiben?

Markiert in: Marocco Spain

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Nach fast einer Woche in der prallen Sonne stehen, sind unsere Schuhe schon recht eng als wir sie fuer die Weiterfahrt anziehen. Hilft ja nichts, die Fuesse werden sich wohl wieder daran gewoehnen muessen... und die Reiselust nach dieser Zwangspause ist nun um so groesser.

In unserer letzten Woche in Marokko zeigt sich uns das Land nochmal in all seinen Facetten. Obwohl wir versuchen die Touristengebiete moeglichst zu umgehen, bekommen wir sowohl davon einen Hauch mit, als auch von der Hochlandgastfreundschaft in den Bergen.

Markiert in: Marocco

Bevor man sich versieht, sind schon wieder 2 Wochen ins Land gestrichen. Bei unserer derzeitigen Reisegeschwindigkeit und dem staendigen, sprungartigen Wechsel der Temperaturen faellt es schwer, da mit den Reiseberichten up to date zu bleiben. Oft kommt es uns auch so vor, als waere nichts Nennenswertes passiert, bis wir beim spaeteren Betrachten bemerkten, dass uns wieder viele magische Momente verzaubert haben.

Inzwischen sind wir richtig in Marokko angekommen. Die symbolische Grenze (dargestellt durch zwei kleine Pyramieden neben der Strasse) bringt keinen grossen Unterschied. Nur eine entscheidende Benzinverteuerung, denn in der West Sahara wird unser fluessiger Antriebsstoff nicht besteuert, in Marokko schon. - Vermutlich ist es aber noch immer recht viel guenstiger als in Europa .

Markiert in: Marocco West Sahara

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Gleich nach Verlassen von Dakhla haben wir tatsaechlich unsere ersten Deutschen Urlauber gesehen. Sie standen mit ihrem Wohnmobil auf einem Parkplatz am Strand. Spaetestens jetzt wird uns bewusst, dass es nicht mehr allzu weit ist bis nach Hause...
Sie sind Surfer und wir erfahren, dass heute der Wind aus einer voellig falschen Richtung weht. Das kommt scheinbar sehr selten vor, fuer uns ist es ein Gluecksfall, denn sonst haetten wir auf unserer heutigen Strecke den ganzen Tag Seitenwind – und der kann ziemlich pusten.

Markiert in: Marocco West Sahara

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Als wir aus der Hauptstadt Mauretaniens herausfahren, zwingt uns eine Herde Kamele kurz zum Halten, als sie geballt die Strasse ueberqueren. Danach koennen wir uns fuer lange Zeit nicht ueber zu viel Abwechslung beklagen. Wir sind umringt von sandigen Ebenen auf denen gruene Bueschel wachsen. Hin und wieder verirrt sich eine einzelnte Sandduene mitten hinein.
Etwa hundert Kilometer ausserhalb der Stadt sehen wir von weitem die Siluette zweier Radfahrer, die uns entgegen kommen. Sie sehen seltsam vertraut nach Reisenden aus. Als wir naeher kommen, bestaetigt sich die Vermutung. Wir treffen auf einen Deutschen und eine Amerikanerin, die gerade im Begriff sind 3 Wochen Wueste hinter sich zu lassen. Einmal mehr sind wir froh, einen motorisierten Untersatz zu haben, denn fuer uns bedeutet dies nur ca. 5 Tage Wueste . Nach einem kurzen Plausch gehts fuer uns in entgegengesetzte Richtungen weiter.

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Keine Angst, wir sind nicht schon wieder krank! Aber nach den letzen paar anstrengenden Tagen fanden wir dies als Zusammenfassung recht passend. Ausserdem erklaeren die naechsten Zeilen auch ein wenig, warum wir abends zu muede waren um noch etwas zu schreiben.

Markiert in: Mali Mauretania

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Wer nun glaubt, dass wir in Mali die ganze Zeit frieren muessen, liegt da falsch. Das, was wir auf dem Weg nach Segou zu viel gefroren haben, schwitzen wir nun in Richtung Hauptstadt doppelt. Auf 36 Grad klettert das Thermometer, die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und die Landschaft zeigt sich nochmal erstaunlich gruen.

Markiert in: Mali

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Die Socken sind ausgewrungen und die Schuhe stehen im 30 Grad warmen Raum zum trocknen. „In Mali nehmen wir wieder 2 Liter Wasser extra mit“ hatten wir gesagt. „Da wird es wieder heiss“, dachten wir.
Als wir heute morgen im Internetcafe sitzen, geht zwar ein kraeftiger Regenschauer nieder, doch abgekuehlt hatt es sich nicht. Und die Stasse ist schnell wieder getrocknet. Fuer uns hat es nur den Nebeneffekt, dass uns die langsame Internetverbindung nicht sonderlich viel ausmacht, denn schliesslich sitzen wir so im Trockenen.

Markiert in: Mali

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Von Bobo Dioulasso nach Banfora ist es ein Katzensprung und so erreichen wir den Ort schon gegen Mittag. Banfora ist eine typische afrikanische Kleinestadt mit vielen kleinen Marktstaenden, einer geteerten Strasse und vielen kleinen staubigen Pisten, sogar einer Ampel und einer richtigen Tankstelle. Schoene Wasserfaelle soll es hier geben und die wollen wir uns ansehen. Also laden wir das Gepaeck in der Unterkunft ab und machen uns auf die Suche, denn unsere tolle, neue Karte ist fuer so kurze Entfernungen leider immer noch ein wenig grob.

Markiert in: BurkinaFaso Mali

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Gleich gegenueber von unserem Hotel in der Hauptstadt befindet sich ein Supermarkt. Hier gibt es wirklich fast alles, was das Herz begehrt - wenn man es sich leisten kann. Eine Packung Original Kelloggs Cornflakes kosten hier 4 Euro und auch bei Cammenbert Kaese ist man fue 5 Euro dabei. Wir konnten uns bisher ganz gut beherrschen hier das Geld zum Fenster hinaus zu werfen, doch am Abreisetag goennen wir uns Schokocrossaints und klebrige Rosinenschnecken zum Fruehstueck, wer weiss schliesslich, wann wir sowas im drittaermsten Land der Welt wieder zu Gesicht bekommen.
Es wird Zeit, dass wir aus der Stadt wieder herauskommen, denn die uns ewig anquatschenden Strassenverkaeufer gehen uns so langsam auf die Nerven.
Gleich vor dem Supermarkt haben uns bestimmt 4 verschieden Simkartenverkaeufer angesprochen, ein Anderer wollte DVD’s verkaufen und ein Sechster wollte uns sogar ein Set Kopfkissen andrehen. Sie wollen aber auch einfach nicht verstehen, dass wir selbst wenn wir etwas kaufen wollten, keinen Platz haben. Sie sehen unser voll beladenes Gefaehrt, staunen ueber die Technik und das Gepaeck und am Schluss versuchen sie doch noch mal ihr Glueck. – Vielleicht kommt ja mal einer vorbei der Anhaenger fuer BMW Motorraeder verkauft...

Markiert in: BurkinaFaso

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Fuer den grossen Sprung, den wir nun mit diesem Blog machen, wollen wir uns entschuldigen. Doch krankheitsbedingte Ausfaelle haben uns ein wenig in der Aktualitaet zurueckgeworfen.
Wir sind inzwischen in Ouagadougou der Hauptstadt Burkina Fasos angekommen und haben uns in einem Hotel mit Klimaanlage einquartiert. Denn Tom ging es bei unserer Ankunft hier garnicht gut und er brauchte einfach Schlaf, Ruhe und ertraegliche Temperaturen. Um gleich die aengstlichen Gesichter zu vertreiben – es hat geholfen und er fuehlt sich wieder ganz ok.

Markiert in: Benin BurkinaFaso

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Am Morgen bekommen wir die Ausmasse des naechtlichen Gewitters zu spueren. Der Blitz hatte naemlich irgendwo hier eingeschlagen und die Wasserzufuhr unterbrochen. Also keine erfrischende Dusche am Morgen.
Merke! Immer duschen, so lange Wasser da ist - man weiss nie wann der Luxus ein Ende haben koennte...

Markiert in: Benin

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Durch unseren nochmaligen Besuch der Schule verzoegerte sich unsere Abreise auf den fruehen Nachmittag. Auch wenn uns Noel bei der Verabschiedung riet, dass es nun das Beste sei, erstmal zu schlafen weil es nun zu heiss zum Reisen ist, ziehen wir es vor gleich weiter zu ziehen. Es sind noch immer konstante 36 Grad und das einzige was zuverlaessig ein wenig Abkuehlung schafft ist nunmal der Fahrtwind.
Wir lassen das quirlige Mopedtaxichaos von Cotonou hinter uns und folgen der Strasse Richtung Porto Novo. Hier steigt die Zahl der Mopeds wieder drastisch an und die Taxifahrer tragen nun nicht mehr gelbe Hemden mit Nummer sondern Lilafarbene. Die Stadt unterscheidet sich nicht gross von Cotonou und uns haelt es nicht hier. Wir folgen einer, laut unserer Karte, kleineren Strasse nahe der nigerianischen Grenze. Die Hoffnung hier auf rote Pistenstrasse zu treffen wird aber nicht bestaetigt und so geht es auf geteerter Strecke in den Norden Benins.

Markiert in: Benin

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Puenktlich, kurz nach 10 Uhr, stand Noel Dassou in traditioneller Kleidung vor dem Tor des ded Gaestehauses. Er wirkt sympatisch und freundlich. Der Schulleiter des Schulkomplexes Bethleem begruesste uns freundlich und lud uns gleich zu einer Fuehrung durch sein Projekt ein. Da heute Sonntag ist, kann er sich die Zeit nehmen, in der Woche unterrichtet er auch selbst an seiner Schule. Vor dem Gaestehaus parkte sein Auto, ein betagter, weinroter Audi – „Nichts besonderes,“ sagt er mit einem Laecheln, „aber hauptsache es faehrt...“
Er lenkt den Wagen durch Cotonous Stadtverkehr, immer ein Auge aufmerksam auf die anderen quirligen Verkehrsteilnehmer, die kein bisschen weniger chaotisch durch die Gegend duesen als bei unserer Ankunft gestern. Waerenddessen erzaehlt er uns mitreissend, wie das Projekt Betlheem begonnen hatte.

Markiert in: Benin

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Erst gegen 12 Uhr brachen wir von unserer Unterkunft auf. Die Sonne stand schon hoch am Himmel und die Angestellten unserer Herberge hatten sogar unseren Toeff mit einem Holzbrett abgedeckt, um es vor der Sonneneinstrahlung zu schuetzen. Wenn die wuessten, was dieses wundersame grosse Motorrad schon alles erlebt hat... wir fanden es aber eine sehr suesse Geste von ihnen.

 

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Ja, wie betonen wir immer wieder? Plaene aendern sich. Vielleicht liegt es auch daran, dass es Tom hier bei Alice so gut gefaellt. Kann ich ja gut verstehen, sie ist wirklich ein Goldstueck und mal wieder schweizerdeutsch reden zu koennen ist sicherlich auch nicht das Schlechteste... doch muss er sich deswegen gleich mit Malaria ins Bett legen, nur damit wir noch bleiben?!?

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Wir haben uns heute Morgen spontan entschlossen noch eine Nacht bei Alice zu bleiben, denn mitten im Koffer packen zogen drohend, dunkle Wolken auf. Kaum war unsere erste Box am Toeff befestigt fing es auch schon wie aus Eimern an zu schuetten. So bleibt also wieder mal ein wenig Zeit die Ereignisse der letzten Tage zu notieren.
Denn wir waren nicht nur organisatorisch produktiv, sondern sind auch Zeugen von echtem Vodoo geworden.

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Als wir heute morgen in Notse (so hiess das kleine grosse Nest, wo wir waren) starteten, hatten wir nur noch 600 Franc in der Tasche, das ist knapp unter einem Euro. Weit kommen wir damit nicht, also heisst es nach einem Geldautomaten oder einer Wechselstube ausschau halten . Aber ein Baguette als Wegverzehrung muss schon noch mit...

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Zum Fruehstueck sollte es noch mal was landestypisches geben, bevor wir die Grenze nach Togo ueberqueren, wer weiss, was uns dort alles neues erwartet. Gern haetten wir mit gebratenem Jam gestartet, welches sehr an gebratene Kartoffelscheiben erinnert, doch der Stand im Dorf hatte noch nicht eroeffnet. Aber an einem Anderen gab es Banku mit Ziegenfleisch – wenn das mal nicht ist, wonach wir suchen...Ok, ich muss zugeben, diesmal war die Ziege wirklich ein Hammel und das Fleisch schmeckte sehr streng. Mal sehen, wann wir den Geschmack wieder loswerden...

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, auf unserer Rueckreise wieder viel regelmaessiger zu schreiben. Aber das stellt sich als garnicht so einfach heraus. An manchen Tagen ist man durch den anstrengenden Tag und die Waerme so geschafft, dass einfach die Motivation fehlt noch etwas zu Papier zu bringen. Manchmal haben wir das Gefuehl, es ist garnichts nennenswertes passiert, aber wenn wir dann so drueber nachdenken, sind so viele kleine Dinge geschehen, die den Tag gerade zu etwas Besonderem gemacht haben. Eben diese kleinen Dinge sind es, die einen Moment auszeichnen, die man aber schnell wieder vergisst, bis sie einem irgendwann wieder in den Kopf schiessen und zum Laecheln bringen.

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Das hat ja super geklappt! Unser Togo Visum war eine ziemlich kurze und einfache Sache. Die Botschaft befindet sich unweit vom Ryans Pub und die Leute hier sind sehr freundlich und hilfsbereit. Fuer unsere Visabeantragung muessen wir pro Person dreimal das Antragsformular ausfuellen und je 3 gleiche Passfotos abgeben. Am fruehen Nachmittag koennen wir dann unsere Paesse samt Visum wieder abholen, der ganze Spass kostet uns je ca. 25 Euro in Togo Landeswaerung.

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Kaum zu glauben - wir haben den ersten Tag in Ghana hinter uns und die Muedigkeit und die zermuerbende Buerokratie des Cargoflughafens in Accra haben uns ganz schoen geschafft. Dabei hatte alles so gut angefangen.

Unser Toeff wurde am Freitag von Johannesburg nach Accra in Ghana geschickt und ist laut des South African Airlines Trackingsystems angekommen. Also hiess es auch fuer uns langsam Abschied nehmen von Kapstadt. Zum Schluss goennten wir uns mit Francois und Ingrid im Innviertel von Kapstadt eine Megaportion Sushi und Cocktails. Das Restaurant hatte ein "Essen zum halbem Preis" Angebot, wenn man vor 18 Uhr bestellt. Wir waren nur knapp eine halbe Stunde vor Bestellschluss da und fuenf Minuten vor Bestellschluss schon fast alle betrunken.

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Mensch, nach soviel koerperlicher Anstrengung sind wir noch immer ganz geschafft und ich bin mir nicht sicher, ob 3 Tage nichts tun ausreichen, um uns wieder auf dem Damm zu bekommen. Naja - Spass beiseite. Tom hat sich zu seinem Dreissigsten gewuenscht, dass wir gemeinsam den Tafelberg erklimmen. Ich habe zugestimmt unter der Bedingung, dass wir mit der Gondel wieder hinunterfahren.

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Eine lange Zitterpartie ist heute am 09.04.2010 zu Ende gegangen! Wir konnten ein Paecken aus Pretoria von der High Comission of Ghana bei der Post abholen. Die Stunde der Warheit hat also geschlagen... ist das Visum im Pass oder nicht? Das Paeckchen war nicht an uns adressiert, sondern an Francois Postfach. So mussten wir, um uns auszuweisen, unsere Post gleich am Schalter aufmachen. Die Spannung war fast erdrueckend. Wir blaetterten aufgeregt durch die leeren seiten in unserem neuen, noch jungfraeulichen Pass. Da war es! Ein Visum in meinem und eins in Toms Pass. Juhu, es kann wie geplant weiter gehen!

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Beim Start vom Cape Agulhas fing es genau in dem Moment, als wir auf dem fertig beladenen Toeff sassen an zu regnen. Hatten wir es also doch noch geschafft, auch diesem Ort Regen zu bringen. Uns kommt es jedenfalls so vor, als ob uns eine grosse Regenwolke am Auspuff klebt. Ueberall wo wir sind, ist der Regen nicht weit. Gut es koennte auch im natuerlichen Klima-Rahmen liegen, den wir nicht so genau studiert haben...
Nach frischen Calamari zum Fruehstueck, hatten wir den Regen aber groesstenteils ausgesessen und starteten ganz entspannt zu unserer letzten Etappe Richtung Kapstadt. Und wenn ich sage entspannt, dann meine ich wirklich gemuetlich - wir sogen die Landschaft foermlich in uns auf und genossen jeden Meter Schotterpiste.

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Es war aus vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung, zum Gamkapoort Damm zu fahren. Zu allererst sind wir wirklich gluecklich Fox kennengelernt zu haben, denn er ist eine so liebenswerte und positive Person, wie man sie selten trifft. Zweitens ist dieses Fleckchen Erde hier am Damm wirklich extrem schoen und zu allem Ueberfluss, befinden wir uns genau am anderen Ende von "Die Hell". - Bevor der Damm gebaut wurde, waren unser gefahrener Weg und "Die Hell" sogar verbunden - wie uns Fox aufklaerte. Ausserdem ist nicht zu verachten, dass wir diesen wunderschoenen Pfad vom Abend nun als Start in den Tag nochmals fahren durften. Falls es jemanden interessiert, die Schlucht durch die Felsen, fuehrt von dieser Seite aus gefahren meist bergab - wir konnten 8 Kilometer lang ohne Hilfe des Motors hindurch rollen - soll mal noch jemand sagen, wir fahren nicht umweltbewusst...

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Unseren Abreisetag aus Jeffreys Bay starteten wir ganz gemuetlich und stressfrei. Als das Zelt abgebaut war, suchten wir uns einen schoenen Platz zum Fruehstuecken im Ort. Spaeter auf dem Weg hinaus kamen wir an einem Supermarkt vorbei, die hier in Sued Afrika ja nun meist geballt in amerikanisch anmutenden, grossen Shoppingcentern auftreten. Was den Vorteil hat, dass die Warscheinlichkeit einen Schuster zu finden bei nahezu 100% liegt. Wir fanden einen, bei dem Tom seine, das letzte mal in Malawi geflickten, Schuhe erneut zur Reparatur geben konnte. Die Wartezeit nutzten wir im Supermarkt, um unseren Wasservorrat wieder aufzufuellen. Tom kam sich etwas komisch vor, barfuss zwischen den Waren herumzulaufen, zumal der Fussboden nahe den Kuehlregalen extrem kalt zu seien scheint. Diese Meinung scheinen viele Suedafrikander uebrigens nicht zu teilen; uns scheint es, als lassen sie kaum eine Gelegenheit aus, barfuss herumzulaufen.
Die Sohle an Toms Schuhen ist nun aber wieder (inzwischen das 8-te Mal) angenaeht und wir hoffen, es haelt jetzt endgueltig bis nach Hause...

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Das Einzige was uns bei der Abreise aus Port Elisabeth faszinierte, waren die unzaehlingen T-foermigen Wellenbrecher - alle akorat aus Beton gegossen - die nahezu endlos am Meeresufer sauber aufgestapelt waren. Die restlichen 150 Kilometer bis zum Storm River Mouth, legten wir etwas abseits von der See ueber die langweiligste Mautstrasse ueberhaupt zurueck. Die N2 fuehrte schnurgrade durchs Land, vorbei an ordentlich angepflanzten Waeldern und eingezaeuntem Farmland. Das soll die beruehmte und viel beschriebene Garden Route sein?!? Wir sind ja mal gespannt, was der Rest davon so zu bieten hat. Ein dicker Wolkenschleier lag ueber uns und die Sonne hatte Muehe die Luft auf ertraegliche Temperaturen zu erwaermen - war sie ueberhaupt da? Gesehen haben wir sie heute noch nicht.

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"Ich zeig euch mal wie hilfreich und gastfreundlich die Motorradgemeinschaft in Sued Afrika sein kann!", hatte Kurt uns bei der Verabschiedung in Johannesburg noch mit auf den Weg gegeben. Wahrscheinlich schrieb er, kurz nachdem wir sein Grundstueck verlassen hatten, sogleich einen Beitrag auf dem Forum der Wild Dogs (link), mit Angaben ueber unsere geplante Route entlang der Kueste und, dass wir Uebernachtungsmoeglichkeiten nicht ausschlagen wuerden. Jedenfalls war die Resonanz ueberwaeltigend. Wir erhielten innerhalb weniger Tage Einladungen per SMS oder Email. So, dass wir wohl fast ohne unser Zelt auch nur anzusehen den Weg bis Kapstadt zuruecklegen koennten. Kurt, wir sind schon jetzt fasziniert!

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Es fiel uns ein wenig schwer uns von der Gastfreundlichkeit Richards und Cherels zu verabschieden. Nach Pfannkuchen und Kaffee rieten sie uns noch auf jeden Fall nach Ficksburg zu fahren, um auf Tuchfuellung mit Loewenbabies zu gehen. Wir waren schon zuvor auf unserer Karte ueber den ungewoehnlichen Namen dieser Stadt gestolpert nun hatten wir also auch noch einen Grund fuer einen Abstecher hier hin.
Markiert in: Lesotho South Africa

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Wir staunen jedesmal, wie wir es schaffen unser ganzes Zeugs wieder in die kleinen Kisten am Toeff zu verstauen. Es sieht doch einfach nach zu viel aus, wenn wir uns erstmal ausgebreitet haben. Doch es hat erneut geklappt. Also hiess es Abschied nehmen von unseren Gastgebern der letzen paar Tage, was nicht nur uns, sondern auch Pieter und Cathrine etwas schwer fiel. Pieter war schon fast so weit, sein Moped zu packen und uns zu begleiten... doch wir und wohl auch die Arbeit konnten ihn ueberzeugen, bei seiner Familie zu bleiben
Die Sonne strahlte aus ganzer Kraft vom Himmel, als wir unser Bike Richtung Shoppingcenter lenkten. Wie der Zufall so will, entschlossen wir uns im Caffee gleich am Eingang der Mall ein wenig Coffein zu uns zu nehmen. Was stellten wir da ueberrascht fest? Die haben kostenlos und so lange man will WiFi Internet. Das haetten wir frueher wissen sollen. Endlich wieder Emails abrufen und die Internetseit updaten ohne Zeitstress (10 min kostenlos, dann teuer) im Ruecken. Wir blieben also noch fuer einen zweiten Kaffee und ne Cola...

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Wir haben sowas von gut geschlafen! Was fuer ein Luxus ein einfaches Bett mit einer ordentlichen Matraze doch darstellen kann. Leider hatten wir uns vorgenommen, am Morgen frueh aufzustehen, um die Zeit hier voll ausnutzen zu koennen. So war die Nacht um 7 Uhr schon wieder zu Ende. Tom konnte kaum glauben, dass diese Zeit auf der Uhr wirklich existiert. Nach einer heissen Dusche in unserem eigenen Badezimmer waren wir zumindest koerperlich wach

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Einladend stand draussen vor unserem Stall ein grosser Tisch. Da verputzen wir die Reste vom Abendessen zum Fruehstueck, dachten wir. Ein wirklich gemuetlicher Platz mit toller Aussicht. Wenn wir nicht das Essen gegen die frei laufenden Pferde haetten verteidigen muessen - Wussten garnicht, dass die auf Huenchen stehen.

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Schon der Weg zur Grenze Swasilands ist atemberaubend schoen. Die Strasse schraubt sich auf bestem Asphalt immer hoeher in die grasbewachsenen Berge. Schnell befinden wir uns mitten drin und um uns herum sind nur noch gruene Huegel, soweit das Auge reicht.
Jeden, den wir bisher zur Strassenbeschaffenheit auf Swasilandseite an der Grenze Josefsdal/Bulembu gefragt haben warnte uns, die Strasse sei in sehr schlechtem Zustand - kaum zu glauben, bei dem guten Strassenbelag auf dieser Seite der Grenze. Doch wir haben ja schon of erlebt, wie sich auf der anderen Seite des Schlagbaums alles um 180 Grad veraendern kann...

Markiert in: South Africa Swaziland

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Als erstes statteten wir dem dem aeltesten und groessten noch wachsenden Baobab-Baum der Welt, wie sie hier behaupten, einen Besuch ab. Einst war der Baum Mittelpunkt einer Bar und in seinem Bauch wurden, vor Hitze geschuetzt, die Getraenke gelagert. Heute existiert die Bar nicht mehr - aber dafuer kann man in den ehemaligen Kuehlraum hineinklettern. Ich schluepfte hinein, Tom quetschte sich hinterher. Ein imposantes Gefuehl in 6000 Jahren Geschichte von 42m Umfang zu stehen.

Markiert in: South Africa

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Am Morgen ging es von unserem Campingplatz wieder auf die Autobahn. Seit unserer Einreise hatte sich noch nichts veraendert, die Strasse war immer noch gut, das Wetter koennte besser nicht sein (28 Grad und Sonne) und es gibt wieder Tankstellen, die innen klimatisiert sind und eine Riesenauswahl an Getraenken in glaesernen Kuehlschraenken bereithalten - sogar Fruehstueck (mit Fleischfuellung) gibts

Markiert in: South Africa

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Heute morgen (09.02.2010), gegen 7 Uhr morgens weckten uns seltsame Grunz- und Wuehlgeraeusche ganz in der Naehe. Im Wald gleich hinter unserem Zelt zog wohl eine Warzenschweinfamilie vorbei und nahm auch gleich den Zeltplatz unter die Lupe. So eine hauseigene Muellkippe lockt eben auch Tiere an. Doch nach einigen Minuten war der Radau vorbei und wir drehten uns nochmal um. So standen wir ganz gegen unseren Plan erst um 9 Uhr auf und wollten unsere uebrigen Mangos zum Fruehstueck aufschneiden. Gleichzeitig sollten unsere Kuechenutensilien wieder an ihren Platz verstaut werden, ich bemerkte jedoch noch rechtzeitig eine beachtliche Anzahl von Affen, die ihren Anteil von unserem Fruehstueck witterten. Ein Affe sass blitzschnell auf dem Tisch und griff sich einen wohl gut riechenden Suppenwuerfel, die Mangos hatte ich gluecklicherweise nicht aus der Hand gelegt. Wir haben ja schon am Tiwi Beach in Kenia gelernt, wie schnell, schlau und vorallem frech die kleinen kletternden Gefaehrten sind. Unser Fruehstueck war also nochmal gerettet;-)
So ging es kurz darauf also los Kultur und Geschichte tanken.

Markiert in: South Africa Zimbabwe

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Nach einem extrem reichhaltigen Fruehstueck in Tete setzten wir unseren Weg Richtung Simbabwe fort. Nach dem wir unseren Tank noch schnell wieder an einer Tankstelle aufgefuellt hatten (Benzin koennte ja knapp werden), bedankten wir uns mit einem freundlichen "Obrigado". Das wurde mit einem laechelden Gesicht und langem blabla auf Portugisisch beantwortet. Ja, Portugisisch ist hier naemlich die Amtssprache. Eine interessante Abwechslung zu all dem Swahili, Zulu und was im Rest des Kontinentes sonst noch gesprochen wird. Ein wenig hatten wir den Eindruck, dass sich dieses portugisische Flair auch in der schroffen Landschaft wiederspiegelte - die Waerme tat ihr Uebriges. So kam sogar leichte Urlaubsstimmung auf und wir rauschten entspannt den Rest des Highways nach Simbabwe an einem Stueck durch.

Markiert in: Mosambique Zimbabwe

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Nun befinden wir uns also schon in in Mosambique, genauer gesagt in Tete - einem kleinen Ort so ziemlich auf halben Weg zwischen Malawi und Simbabwe.
Aber nun der Reihe nach:

Unsere leichte Reisemotivationsschwaeche hielt uns nicht ganz davon ab, uns in Blantyre ein wenig umzusehen. So ist uns natuerlich auch nicht entgangen, dass die Carlsberg Brauerei hier einen Sitz hat. Als wir dann in unserem Reisefuehrer auch einen Hinweis auf regelmaessige Fuehrungen mit anschliessender Verkostung fanden, wollten wir auf dieses Highlight sicher nicht verzichten. Die ca. halbstuendige Fuehrung war recht interessant und gab einen guten Einblick in die Herstellung und Abfuellung des Bieres. Auch die anschliessende Probierrunde war sehr schmackhaft - Zumal ich Toms Flascherl auch noch leeren musste, denn wer faehrt, der trinkt nicht... - sondern probiert nur.

Markiert in: Malawi Mosambique

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In Lilongwe fanden wir einen schoenen Backpacker Platz mit Pool und Internetzugang. Hier haben wir auch mal wieder echte Ueberlandreisende getroffen. Stefan und Steffi aus Dresden, Stephan, der Berliner mit dem Motorrad, den wir schon vor ein paar Tagen getroffen haben und eine englische Familie, welche in Honkong gelebt hat und nun von Suedafrika nach England reist. Sie werden von BBC begleitet und wir sind gespannt auf die Fernsehuebertragung im Oktober. In Lilongwe selbst haben wir mal wieder richtig gefaulenzt und unser kleine Vorratskammer aufgefuellt - der erste Supermarkt seit Kampala lockte hier mit reichhaltigem Angebot. Und wie das mit uns immer so ist, wenn wir Internetzugang haben und ein paar nette Leute um uns, bleiben wir gern mal ein paar Tage haengen... War aber schoen!

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So schoen es in der Lukwe Lodge auch war, laenger bleiben konnten wir nicht. Toms Visum wollte schlisslich innerhalb von 4 Tagen verlaendert werden - und dazu mussten wir in das 160 km entfernte Mzuzu.

Schon als wir die gefuehlten 200 Haarnadelkurven vom Berg hinunter hinter uns gebracht hatten, merkten wir, dass Malawi angenehm anders ist als die Laender bisher. Denn als wir auf der schmalen Zufahrtsstrasse zur Hauptstrasse nach Mzuzu hielten, um uns von den Belgiern zu verabschieden, interessierten sich nur wenig Menschen fuer uns. Selbst, als wir etwas Benzin abzapften um die Mopeds unserer Begleiter nachzufuellen, sahen nur ein paar Kinder aus sicherer Entfernung zu. Wir staunen jedesmal wieder, wie sich alles um uns herum veraendert, wenn wir eine Grenze ueberquert haben.

Markiert in: Malawi

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Ernsthafter Arbeitswille (Blog fertigstellen), verdammt guter Kaffe und fast noch besseres Eis, verzoegerten unseren Abschied von der Coffee Lodge mal wieder erheblich.
Erst gegen 16 Uhr statteten wir der nahen Stadt Mbeya einen kurzen Besuch ab. Prompt versuchte man uns ziemlich clever und fast kriminell Geld abzuknoepfen. Als wir naemlich mit dem Motorrad vor einer Bank hielten, kam direkt ein Mann mit einem Quittungsblock in der Hand angelaufen. Er sei von der Polizei und wir duerften hier nicht parken, deswegen muessten wir eine Strafe zahlen. Haben wir natuerlich nicht, Tom ist einfach nochmal um den Haeuserblock gefahren. Als ich dann wartend am Strassenrand stand, kam der gleiche Mann zu mir und erzaehlte mir er habe HIV und ich solle ihm doch ein bisschen Geld geben. Moechte nicht wissen was der dem naechsten Muzungu erzaehlt hat. Wir verliessen Mbeya jedenfalls recht schnell wieder in Richtung Sueden.

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Ja, wie haben wir am Anfang dieser Reise schon immer wieder betont? Plaene aendern sich. Doch die Entscheidung zu Plan B haben wir dieses Mal bereits getroffen, bevor dieser ueberhaupt bestand.
Die Liemba faehrt nicht - zumindest nicht in den naechsten Wochen. Ein Problem am Motor oder Antrieb selbst, scheint grosser zu sein als von den Ingenieuren an Bord bislang angenommen. Informiert wurden wir natuerlich nicht vorab (am Montag wo wir unser Ticket in Empfang genommen und bezahlt haben, bestanden bereits Zweifel), sondern erst als wir guten Mutes und puenktlich am Hafen zum Boarden eintrafen.

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Unsere Abreise aus Bujumbura begann mit einem Besuch beim Baecker im Stadtzentrum. Normal nicht weiter zu erwaehnen, klar. Aber hier gab es wirklich alles was Schleckermaeuler sich so wuenschen. Lange-, kurze- und runde (?) Schweizer Finger (Schlueferli - laut Tom) Aber auch Puddingteilchen (Cornet - laut Tom), Waffeln und sogar richtige Schokocroissants (Paint au Chocolat - laut Tom). Wir konnten garnicht so viel Essen wie wir wollten. Wir geben zu, ein bisschen vermissen wir die heimische (Rondo.- laut Tom) Backkunst.
Doch wir wollen ja weiter, Tansanias Grenze wartet und wir muessen heute noch unser Ticket fuer die MS Liemba im Hafen von Kigoma kaufen. Morgen legt das Schiff ab Richtung Zambia.

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Nach einem, sagen wir mal, interessanten Fruehstueck im Hotel (Melonen mit Zwiebelgeschmack und undeffinierbares weisses Etwas im Deckel der Kaffekanne) machten wir uns auf den Weg nach Burundi. In der Hauptstadt Bujumbura wollten wir uns in einem schoenen Hotel einmieten, denn schliesslich hab ich ja morgen, am 4. Januar, Geburtstag. Soweit der Plan...

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Nun haben wir also schon eine ganze Woche in Kigali im Car Wash verbracht. Einiges von der Stadt konnten wir auch erkunden und sind erstaunt ueber die organisierte Art, wie hier alles ablaeuft. Die Haeuser in der Innenstadt sind schoen und ordenntlich, die Motorradtaxifahrer tragen alle gruene oder rote Helme und haben fuer den Fahrgast ebenfalls einen Helm dabei. Es gibt gemuetliche, moderne Cafes mit nettem Staff, dem besten Kuchen und Chai Latte seit langem und dazu kostenloses, dratloses Internet (manchmal soger ein bisschen schnell). Nur wenige Menschen interessierten sich dafuer, wenn wir irgendwo anhielten und wenn, dann warfen sie nur einen kurzen Blick auf uns und gingen weiter ihres Weges. Ebenfalls gaenzlich abwesend waren Bettler, es hat uns nicht einer nach Geld gefragt.

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Zu erst lesen bevor ihr auf "Weiterlesen" klickt!

Wie im letzten Bericht angekuendigt wollen wir im nun Folgenden ueber die traurige und brutale Geschichte Ruandas und unsere Erlebnisse dazu berichten. Einige der nachstehend aufgefuehrten Bilder sind vielleicht nichts fuer schwache Nerven. Es ist den Einwohnern des Landes jedoch wichtig, diese Bilder in die Welt zu tragen um der Menscheit vor Augen zu fuehren, dass so etwas nie wieder passieren darf. Wir folgen dieser Ansicht, denn uns haben die Gedenkstaetten und Erzaehlungen der Menschen vor Ort sehr erschuettert.

Wichtig zu wissen ist, dass Ruanda zu erst unter deutscher und dann unter belgischer Kolonialherrschaft stand. Zu dieser Zeit war die Macht traditionel bei den Tutsi's unter Koenig Mwami. Als sie 1956 die Unabhaengigkeit von den Belgiern forderten, begannen diese die Macht an die Hutus zu uebertragen. Als der Tutsi Koenig Mwami im Jahre 1959 starb, brachen bewaffnete Zusammenstoesse zwischen Hutus und Tutsis aus. Welche letztendlich zu den Massenmorden im Jahre 1994 fuehrten.

1962 erhielten die Hutus grosse Macht unter Primiere Minister Gregoire Kaybanda. Die neue Regierung befuerwortete die Einschraenkung der Bildungs- und Arbeitsmoeglichkeiten fuer Tutsis. Einige Tutsis startetn Guerilla-Angriffe aus dem Exil in Uganda. Ein grosses Blutvergiessen folgte, tausende in den Reihen der Tutsis starben und zehntausende flohen in die Nachbarlaender Kenia, Uganda und Burundi. Im Untergrund schwelten die Differenzen weiter, bis es 1972 erneut zu Ausschreitungen kam. Zehntausende Hutus wurden im benachbarten, Tutsi-dominierten Burundi ermordet.

Am 1. Oktober 1990 wurden die Stammesstreitigkeiten nochmals wiederentfacht. 5000 schwer bewaffnete Rebellen von der Ruandischen Patriotischen Front (RPF - eine Tusti-dominierte militaerische Organisation, geleitet von Paul Kagame) besetzten Ruanda. Es war die Hoelle los im Land. Zwei Tage spaeter flogen aus Belgien, Frankreich und Congo Truppen ein, um die Rebellen zurueckzuschlagen. Mit der garantierten auslaendischen Unterstuetzung schlug die Ruandische Armee, von Hutus gefuehrt uebermaessig gegen die Tutsis zurueck. Die RPF startete einen einen erneuten Angriff im Jahr 1991, diesmal aber besser vorbereitet und staerker bewaffnet. Sie drang Anfang 1992 bis 25Km vor die Hauptstadt Kigali. Im August 1993 setzten sich beide Parteien zusammen und schlossen einen Friedensvertrag. Franzoesische Truppen wurden wieder aktiv, um die Auslaender im Land zu beschuetzen, doch wie landesweit veroeffentlichte Fernsehaufnahmen zeigten, halfen sie nebenbei auch der Regierungsarmee.

Im April 1994 rief der amtierende ruandische Praesident zu einer ueberregionalen Friedenssitzung auf. Stammesuebergreifende Verteilung der Staatsmacht wurde diskutiert und beschlossen. Auf dem Rueckweg von Arusha (Tansania) nach Kigali wurde das Flugzeug mit den beiden Staatsoberhaeuptern Burundis und Ruandas von einer Bodenluftrakete abgeschossen. Das war der 7. April 1994. Dies war der grosse Funke fuer den darauf folgenden Massenmord an ueber 800'000 Menschen.
In den folgenden 100 Tagen fanden im ganzen Land unbeschreibliche Graeultaten von Hutsis an Tutsis statt, die internationale Oeffentlichkeit sah weg und wurde nicht informiert. US Praesident Bill Clinton sagte spaeter, sein groesster Fehler war es, nicht frueh genug eingegriffen zu haben.

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Erst spaet am Nachmittag starteten wir vom See Richtung Ruanda. So erreichten wir den Grenzposten erst kurz vor dem Dunkelwerden, doch die Abwicklung des Papierkrams auf ugandischer Seite ging zuegig vonstatten. Der Grezbeamte war maechtig stolz auf uns, denn wir seien die Ersten, die ueber den Grenzuebergang in Suam beim Mount Elgon nach Uganda gekommen waeren, die er hier wieder aus dem Land verabschieden duerfe. Ein Kollege von ihm der dorthin versetzt werden sollte, musste ueber einen anderen Grenzuebergang via Kenia anreisen, weil die Strasse (welche wir ja gefahren sind) so schlecht sei.
Als wir auf der ruandischen Seite am Schlagbaum standen, staunten wir nicht schlecht ueber folgende Szene. Zwei Jungs standen neben unserem Motorrad und wollten betteln, da stand der Grenzbeamte schon neben uns und vertrieb die Beiden mit dem Schlagstock. Dass die Polizei hier recht hart durchgreifen soll, haben wir ja schon gehoert - ist das nun schon ein Vorgeschmack? Wie dem auch sei, auch hier waren die fuer unsere Einreise verantwortlichen Personen, sehr nett und die Papiere schnell bearbeitet - zumal ich als deutsche Staatsbuergerin nichtmal ein Visum benoetige.

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Heute wollten wir uns mal in der Umgebung nach einen schoenen Plaetzchen fuer Weihnachten umsehen. So langsam wurde es ja Zeit, schliesslich war schon der 23. Dezember. Zusammen mit Markus hatten wir uns schon ein Weihnachtsmenue ueberlegt - Fondue Chinoise und Kaesspaetzle ala Markus. Tom und ich versuchten die Zutaten fuer unser kulinarisches Vorhaben in Kabale aufzutreiben. Einige der Lebensmittellaeden muteten sehr westlich an, hier gab es quasi alles, was in Dosen oder Glaesern erhaeltlich ist, doch leider alles in grossen Mengen und ziemlich teuer. Auf der Suche nach gutem Fleisch, frischem Gemuese und Mehl sowie Gewuerzen cruisten wir durch die Stadt. Und sie offenbarte uns ihre volle Schoenheit.

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Am letzten Abend wurde es recht spaet, da Tom noch die Bremse unseres Motorrades wieder aktivieren musste. Auf dem Weg zum Camp ist ein grosser Stein an das Bremspedal geschlagen und hatte den Kontaktgeber der Bremse verbogen. Was zur Folge hatten, dass wir die letzten paar Meter vom Gate bis zum Parkplatz des Buhoma Community Camps komplett ohne Bremsunterstuezung fahren mussten. So quaelten wir uns am Morgen frueh um 7 Uhr aus dem Zelt. Grosse Hoffnung, dass wir Glueck haben und gleich zwei freie Plaetze fuer das Gorilla-Trecking ergattern koennten hatten wir nicht. Aber der Ranger hatte am Abend gesagt wir sollen puenktlich sein. Also standen wir um halb 8 mit fertig gepacktem Rucksack vor dem Trecking office. Bange Minuten des Wartens vergingen, in Gedanken kuschelten wir uns schon wieder in die Schlafsaecke. Dann hiess es, je 500 Dollar bitte.

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Wir verliessen Kampala in Richtung Fortportal (kurz vor der Grenze zum Congo). Der Weg war wenig aufregend, fast schon langweilig, denn die Strasse war gut geteert und wir konnten einfach dahin gleiten. Beidseitig der Strasse sahen wir Gruen so weit das Auge reicht. Riesige Flaechen waren von Sumpfpflanzen bewachsen, die aussahen wie manshohe, ueberdimensionale "Pusteblumen". An anderen Stellen ragten Bananenpflanzen durch undurchdringlich scheinenden Dschungel der sich ueber die flachen Ebenen etwas unterhalb der Strasse zog und auch nicht an den angrenzenden Bergen endete. Nicht selten fragten wir uns, ob es fuer Menschen ueberhaupt moeglich ist hier durchzudringen.

Markiert in: Uganda

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Wow, wie die Zeit vergeht. Nun sind wir schon in Uganda und zwischenzeitlich in der Hauptstadt Kampala angekommen. In den lezten Tagen ist viel passiert, intensive Begegnungen, Erlebnisse und Eindruecke haben uns mal nachdenklich gestimmt, mal beeindruckt. Erst jetzt, wo wir wieder einen Tag Pause zum Sammeln und Sortieren eingelegt haben, merken wir, wie die Zeit rennt und was wir eigentlich schon wieder alles erleben durften. Ausserdem bemerken auch wir langsam, dass Weihnachten unaufhoerlich naeher rueckt. Sogar hier im Einkaufszentrum kann man Lametta, Baumschmuck und Knallbonbons kaufen - nur eine Weihnachtsmanmuetze fuer unseren Helm konnten wir noch nirgends finden. Dann stellt sich uns auch noch die Frage, wo wir den Weihnachsabend verbringen werden. Vielleicht unter Palmen in Malawi oder in einm schoenen Camp mit Kueche - dann gibts vielleicht Gans mit Rotkohl und Kloessen?! Das waere sooo schoen, na wir werden sehen. Ein paar Tage sind es ja noch und wir werden schon ein schoenes Fleckchen finden.
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02.12.2009 - Puenktlich um 6 Uhr krabbelten wir aus dem Zelt. Schnell wurde noch der Proviant verpackt und dann machten wir uns auf, die paar hundert Meter vom Camp zur Strasse zu laufen. Kaum angekommen, tauchte auch schon unser Fahrzeug auf. David, unser Fahrer fuer den Tag, begruesste uns freundlich und stellte uns Nelson, seinen Begleiter vom Stamm der Masai vor. Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Eingangstor zum Park und als auch der Eintritt entrichtet war, durften wir endlich in den Masai Mara Park. Wir hielten nochmals fuer eine kurze Sicherheitseinweisung und Erklaerungen zum Ablauf. David wuerde fahren und Nelson wuerde hinten leicht erhoeht sitzen und nach Tieren ausschau halten. Unser Landcruiser war zu allen Seiten offen, wir waren also ganz nah am Geschehen. Dave ermahnte uns aber sitzten zu bleiben und, sollten wir auf Raubkatzen treffen, uns nicht zu stark zu bewegen. "Das Fahrzeug kennen sie, doch wenn sie die Siluette eines Menschen erkennen, koennte es eventuell brenzlig werden." mahnte er. "Ok, wird gemacht, David..."
Dann ging die Fahrt los. Kaum einige Meter gefahren, erspaete unser Fahrer 2 weisse Punkte auf einer Wiese und erklaerte uns, dass es sich dabei um Geparden handeln wuerde. Wir steuerten in Richtung der Punkte und - kaum zu glauben - er hatte Recht. Zwei Geparden sassen im Gras und waren sich noch nicht ganz sicher, ob sie sich ausruhen oder jagen wollten.
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Am fruehen Nachmittag des 30.11.2009 verliessen wir nun endgueltig die Jungle Junktion. An diesem Abend wollten wir den Masai Mara Nationalpark erreichen. Aus verschiedenen Quellen haben wir gehoert, dass zur Zeit die Tierwanderung im Gange sei und es sich wirklich lohnen wuerde, eine Safari-Tour durch den Park zu machen. Da es nicht erlaubt ist mit dem Motorrad durchzufahren, versuchen wir vor Ort ein Fahrzeug zu organisieren, welches wir mit 5 Personen teilen moechten.
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19.11.2009
Wir verliessen Malindi und wollten eigentlich im 10 km entfernten Watamu nochmals uebernachten, da sich unser Abfahrtszeitpunkt wieder sehr verzoegert hat. Als wir den Ort erreicht hatten cruisten wir durch die kleinen Gaesschen und hielten nach einem Zugang zum Meer ausschau. In einer der Gassen passierten wir ein grosses Holzschild gleich neben einem kleinen Laden. Wir dachten, wir sehen nicht richtig. Da stand tatsaechlich Schweizer-Coiffeur! Da mussten wir natuerlich anhalten und mal kurz guten Tag sagen. Eine kleine rothaarige Frau begruesste uns freundlich und bot und einen Tee an. Sie hatte ein paar Minuten Zeit bis zum naechsten Kunden und so nutzten wir dies fuer einen Plausch. Sie gab uns auch den Tip mit einem Tauchcenter, garnicht weit von hier auch unter schweizer Leitung. Ja sind denn die Schweizer hier ueberall?
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Am Morgen des 16.11.09 hiess es emsig packen und los Richtung Malindi. Dieser Kuestenort ist komplett in italienischer Hand und es soll hier - welch Zufall - richtig gute Pizza geben. Schon allein dafuer lohnt sich ein Abstecher hier hin, dachten wir uns und peilten den Weg zur Nordkueste an. Die Strasse war gut, wieder ging es schnell vorran, bis Tom ein riesen Insekt auf sich zufliegen sah. Er duckte sich noch - doch zu spaet. Das Vieh war unterhalb der Sonnenbrille aufgeschlagen und hatte dann auch gleich mal gestochen... Wir hielten am Strassenrand um das Uebel zu begutachten. Schnell versorgten wir den Stich, wir wollten grade wieder aufsteigen.
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Den letzten gemeinsamen "Bikergruppenabend" verbrachten wir in einem chinesischen Restaurant. Auch bei den Sicherheitsleuten dort erregten wir Aufsehen als wir lautstark durch das Eingangstor fuhren, denn wieder tauchten wir mit 8 dicken Motorraedern auf. Wir betraten das Restaurant und besetzten einen riesigen runden Tisch. Es sah fast aus wie zu Hause in jedem Chinarestaurant, nur dass die Kellner eine dunklere Hautfarbe hatten.
Wir liessen uns das wirklich gute Essen schmecken und hatten mal wieder jede Menge Spass. Was ist das doch fuer eine tolle Truppe, beim Gedanken, dass morgen fast alle wieder weiter fahren wollen, wurden Tom und ich fast ein bisschen traurig. Unverhofft stand aufeinmal ein grosser, stattlicher Mann an unserem Tisch, leicht im Hintergrund ein Zweiter. In Englisch mit starkem russischem Akzent stellte er sich als Mitarbeiter der russischen Botschaft vor. Scheinbar wollte er nett sein, doch sein Auftitt war uns nach einer Weile wirklich peinlich. Er hiess uns hier in Kenia - in seinem Land - willkommen. Dann sagte er, er habe die Motorraeder gesehen und waere ganz begeistert. Auch freue er sich, Weisse zu sehen und er wolle uns ein Bier ausgeben. Er hielt lange Reden und immer wenn wir dachten, er sei fertig, fing er nochmals an. Die Kellner (Kenianer) schauten schon etwas sparsam... nach bestimmt 30 Minuten machte er endlich Anstalten das Lokal zu verlassen. Puh, endlich hatten wir wieder unser Ruhe. Komisch, uns allen war sein Auftritt wirklich peinlich, obwohl wir nicht wirklich aktiv beteiligt waren.
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28.10.2009
Es war still geworden auf unserem Campingplatz mitten in Nairobi. Die meisten Reisenden, die wir vor unserem Ausflug in den Norden Kenias kennengelernt hatten, waren abgereist. Nur noch 2 Hollaender mit einem grossen Wohnlastwagen und ein deutsches Paar aus Muenchen waren noch da. Doch am naechsten Tag waren auch diese verschwunden. Wir fuehlten uns schon fast einsam, aber an Abreise war noch nicht zu denken, denn wir erwarteten ja sehnsuechtig unsere Ersatzteillieferung aus der Schweiz.
Dazu kam, dass es Tom zwar waehrend seiner Riamet Therapie zwar gut gegangen war, doch danach im Abstand von 2 Tagen wieder aehnliche Beschwerden einsetzten wie am Lake Baringo. Zwar nicht so stark, aber wir waren dennoch beunruhigt.
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Am Samstagnachmittag schafften wir es endlich uns von der Jungle Junction in Nairobi loszureissen. Unser Ziel war nur ca. eineinhalb Stunden entfernt, also keine grosse Herausforderung. Zum Elementeita See sollte es gehen, hier gibt es Flamingos und heisse Quellen. Bis zum Einstieg in den Track der zum See fuehrte konnten wir der Hauptstrasse hinaus aus Nairobi folgen. Erst ging es durch die Slums dann an einem riesigen Muellberg vor der Stadt vorbei - scheibar die Sammelstation, kein schoener Anblick.
Wir cruisten einige Kilometer die Schnellstrasse entlang, da deuteten Tom und ich fast gleichzeitig, aufgeregt nach rechts an den Strasserand. Wir trauten unseren Augen kaum, war es eine Eselherde? Hm, gibt es gestreifte Esel? Nein, es waren wirklich Zebras!!! Einfach so, standen sie da und grasten.
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Das Ausspannen, Sammeln und einfach Entspannen haben wir uns in den lezten 2 Wochen wirklich zu Herzen genommen.
Die ersten Tage stand mal garnichts auf dem Tagesplan, ausser Schlafen, Essen und entspannen. Wir haben uns erklaeren lassen, wo der naechste Supermarkt ist, sind dort erstmal schoen shoppen gegangen - Fast 70 Euro hat uns der Lebensmitteleinkauf gekostet. Aber der Nakumat bietet wirklich alles was das Herz begehrt. Von nuetzlichen Tuetensuppen fuer die Reisekueche, ueber 30 verschiedene Sorten Pasta, bis hin zu Tiefkuehlpizza. Ich glaube wir haben 2 Stunden zwischen den Regalen verbracht, bis wir das ganze Zeugs nicht mehr sehen konnten. Die Frage nachdem wir die Kasse passiert hatten war: "Passt das alles in den Rucksack?" Nein, natuerlich nicht. Mit vollem Rucksack und je 4 Tueten traten wir dann die 2km zu Fuss, zurueck zu unserer Unterkunft an. - Wow, naechstes Mal dann doch wieder mit dem Bike.
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08.10.2009
Nachdem das Zelt stand gab es noch schnell einen kulinarischen Ausflug auf unserem Benzinkocher - Reis mit Cornetbeef, Tomatensosse und viel Knobli. Dann ging es ab in die Schlafsaecke. Mitten in der Nacht wurden Tom und ich von seltsamen Geraeuschen geweckt, es klang wie ein kleiner Sandsturm. Doch nach einiger Zeit realisierten wir was es war; richtig schoener Nieselregen! Wir sahen uns an und dachten wohl beide das Gleiche - Oh, nein! Hoffentlich gibt es zu den schlechten Strassenbedingungen nun nicht auch noch ne Schlammschlacht...

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06.10.2009
Am Morgen waren wir schon frueh wach, denn da wir ja heute diesen schoenen Ort am See wieder verlassen wuerden, wollten wir wenigstens den angrenzenden Wald erkunden. So machten wir uns also noch vor dem Fruehstueck auf zu einem Waldspaziergang. Es hatte schon leichten Urwaldflair - riesige Baeume und ziemlich zugewachsen war es. Wir folgtem den Wegweisern des kleinen Rundwegs. Der Weg war schmal und hin und wieder musste man sich unter umgestuerzten Baeumen hindurch ducken oder ueber sie hinweg klettern. Ploetzlich blieb Tom aprupt stehen, so dass ich fast in ihn hinein gelaufen waere. Der Grund war ein riesiges Spinnennetz mitten ueber dem Weg und eine fette Spinne sass Mittendrin. Wow, dass war ja mal garnicht nach unserem Geschmack, zumal wir bei genauerem hinsehen immer mehr Netze und noch groessere Spinnen entdeckten.
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04.10.2009
Wow, das war mal wieder ein gelungener Abend gestern... Wir haben gut gefeiert und auch das ein oder andere Getrunken. Das erklaert auch leichte Anlaufschwierigkeiten heute Morgen. Aber der kurz aufkeimende Gedanke unsere Abreise noch einen Tag zu verschieben, wird schnell wieder verworfen.

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Nun sind wir schon seit einigen Tagen in Addis bei Wim's Holland Place und Campen. Es ist sooo viel passiert in der Zwischenzeit aber leider war bisher entweder kein Strom fuer das Notebook verfuegbar oder nicht die Zeit zum Schreiben und die Sache mit dem Internet ist wirklich nicht so einfach... mit der letzten "schnellen Internetverbindung" haben wir noch 1,5 Stunden gebraucht um einen Blog online zu stellen und die zwei vorherigen mit Bildern zu bestuecken. In Axum war da naemlich nicht dran zu denken. Wir haben 4 Internetcafees ausprobiert, in dreien war erst garkeine Verbindung moeglich und im vierten war eben nur Email checken und etwas Text, ohne Bilder auf die Seite bringen drin. Aber ich versuche mal mich an die letzten Tage zu erinnern...

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Gestern haben wir Axum erreicht eine richtige kleine Stadt, sogar Internet soll es hier geben. Da dachten wir uns, wir legen mal wieder einen Tag Pause ein, goennen uns ein richtiges Hotel mit Strom fuer den Laptop und versuchen unsere Webseite zu aktualisieren. Aber nun alles der Reihe nach...

Als wir Combolcha verlassen haben ging es erstmal in die kleine Stadt Dessie und wir versuchten Geld zu wechseln. Gar nicht so einfach an einem Samstag Mittag. Aus dem arabischen Raum sind wir es nicht mehr gewohnt, dass es ein richtiges Wochenende gibt. Aber mit ein wenig Geduld haben wir eine Bank gefunden, welche bereit war Dollar zu wechseln. Allerdings war der Verantwortliche zum Mittag und so mussten wir laut Aussage der Kollegen 30 Minuten warten, dies wollte Tom aber nicht akzeptieren, so wurde ihm gesagt 10 Minuten, daraus wurde dann jedoch eine Stunde - hat letztendlich aber zum Erfolg gefuehrt und wir konnten

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Wie heisst es so schoen? Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her... Wie wahr das doch ist merkten wir, als wir am morgen erwachten. Ein Hahn kraehte um uns zu wecken und der Benzinlieferant war bereits zur Stelle.
Als wir uns umsahen, fanden wir uns in einem kleinen Paradies wieder. Die Sonne schien, der Blick war frei auf das gruene Tal und rings um war alles gruen und bluehte. An unser Hotel schloss sich ein wunderschoener Garten an, in dem wollknollartige, kuschelige, puschelige Hundebabys herumtollten. Einfach herrlich!

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17.09.09
Heute sollte es also wieder einen Grenzuebertritt fuer uns geben. Gegen 8 Uhr trieb uns die Sonne aus dem Zelt. Wir goennten uns noch mal den Luxus der Dusche - und Toms Haare fielen nachdem sie entwirrt waren meiner nicht vorhandenen Frisoerkunst zum Opfer. Ist auf jeden Fall viel besser als vorher und allemal besser als ein Rastazopf - von dem es leider kein Foto gibt. Nachdem also die Herrenbeautydinge erledigt waren, packten wir unser Hab und Gut zusammen - Resultat: wieder komplett durchgeschwitzt - und sassen auf (den Toeff). Der Weg zur Grenze war heiss, oede und zog sich wie Kaugummi, ich bin sogar ein paar mal eingenickt. Unverhofft tauchte ein LKW Stau vor uns auf. Als wir die Schlange ueberholt hatten, sahen wir den tragischen Grund. Ein LKW Fahrer war eingeschlafen und von der Strasse abgekommen. Die Polizei war vor Ort und hatte alles abgesperrt. Es sollte noch einige Minuten dauern, also liessen wir uns im Schatten eines wartenden LKW nieder.

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